Time (2020/I)

Der Afroamerikanerin Sibil Richardson wird schon von klein auf beigebracht, dass man alles erreichen könne, wenn man nur genügend an sich glaube. Als sie jedoch mit ihrer Schulliebe Rob einen Laden eröffnen möchte, bleibt der Erfolg aus. Durch die finanzielle Notlage werden die beiden zu einem Raubüberfall genötigt, welcher jedoch mit einer Haftstrafe für beide endet. Sibil wird schon frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen, während ihr Ehemann Rob weiterhin hinter Gittern bleiben muss.

Entschlossen kämpft Sibil für die Freiheit des Vaters ihrer beiden Söhne, welche während des Prozesses jedoch von Kleinkindern zu jungen Männern heranwachsen. Für Sibil stellen alle Versuche, Rob aus dem amerikanischen Justizapparat herauszubringen, eine über Jahre unüberwindbare Hürde dar. Doch während Rob hinter Gittern bleibt, wächst Sibil an der Aufgabe und nutzt ihre rhetorischen Fähigkeiten, um auch ihre Mitmenschen über ihre Gefängniserfahrungen zu belehren und zum Kampf gegen das System anzustacheln. [oli/OutNow]

Regie
Darsteller
Genre
Laufzeit
81 Minuten
Produktion
2020
Links
IMDb, TMDb
Thema
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

It's about time!

Zurich Film Festival 2020

Fast zwei Jahrzehnte kämpfte Sibil Richardson dafür, ihren Mann aus dem Gefängnis zu bekommen. Kann sie der amerikanischen Justiz Paroli bieten? Eine Sundance-prämierte Doku, die unter die Haut geht.

Die Gewinner am Zurich Film Festival 2020

Zurich Film Festival 2020

Die Jurys in den unterschiedlichen Wettbewerben haben die Gewinner verkündet. Der Preis im Spielfilm-Wettbewerb ging an «Sin Señas Particulares», «Hochwald» triumphierte im Fokus-Wettbewerb.

Kommentare Total: 2

yab

Didnt like it at all..
People committing crime, complaining about consequences..
Ok, die Strafen sind zu hart, statuieren ein Exempel, das darf man sehr gerne anklagen. Auch, dass die Hautfarbe ihren Teil dazu beigetragen haben wird, da spricht niemand dagegen.
Aber selbst an einem Raubüberfall teilzunehmen, um dann ganz naiv mit "Oh, Gefängnis? Geht nicht, ich habe doch Kids" zu antworten, daraus einen Film zu drehen, finde ich persönlich beinahe etwas frech. Hätte man sich wohl zuvor überlegen müssen..
So bleibt für mich das ganze unverständlich und distanziert. Die Home-Invasion-Vids nerven, es wiederholt sich, dreht sich im Kreis. Ohne gross Hintergründe zu erfahren, kann ich mich kaum mit jemandem identifizieren, oder zumindest an dessen Schicksal Anteil nehmen.
Und ja, klagt die Justiz und das System an, bitte (zB wie I Am Not Your Negro!), da stehe ich voll und ganz dahinter!

oli

Filmkritik: It's about time!

Kommentar schreiben