Tenet (2020)

Tenet (2020)

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  3. 151 Minuten

Kommentare Total: 11

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crs

Filmkritik: Nolans Action-Orchester

muri

Viel Lärm um nicht grad wahnsinnig viel. Eine komplexe Story, die sich im Lauf der langen 151 Minuten entfaltet, verbindet sich mit netter Action und vor allem einigem Chaos. Wer geht vorwärts, warum geht man jetzt rückwärts? Das kann durchaus verwirrend sein, zumal Erklärungen für die ganze Sache nur in Nebensätzen abgehandelt werden.

Vor allem aber fehlt es dem Film an einem charismatischen und interessanten Hauptdarsteller. In dieser Sparte muss man zugeben, dass Kenneth Brannagh noch die beste Leistung abliefert.

Am Ende kriegen wir einen in die Länge gezogenen Actionfilm, der zwar hervorragende Szenen bietet, aber halt auch viel Leerlauf. Die Story ist interessant angerissen, hat dann aber Mühe mit Erklärungen und dem Abschluss.

Somit geniessen wir zwar endlich wieder einen Blockbuster, bei dem man keine Pipipause machen sollte, aber im Gegensatz zu Inception ist TENET nur ein kleiner, komplizierter, Bruder.

solanumnigrum

Yes! Wie geil ist dieser Film geworden!

Zum Teil stimme ich "muri" zu. Etwas lang gezogen scheint er an der einen oder anderen Stelle zu sein. Die fiktive Vorstellung, dass uns in Zukunft etwas ähnliches bevorsteht, kitzelt aber zu jeder Zeit in den Fingern.

Technisch einwandfrei und wunderschön gemacht. Tolle "mindblown-Wendungen", welche zwar öfters gegen Ende vorkommen, aber dann gleich am laufenden Band.

Kenneth Brannagh spielt echt geil! Von John David Washington hätte ich ein wenig mehr "Lockerheit" erwartet. Er spielt gelinde gesagt mit einem "Stock im A..." - selbst bei emotionalen Szenen. Ganz der coole Actionheld also.

@muri: Warum alles rückwärts läuft ist reine Fiktion. Ich vergleiche die Szenen gerne mit dem Zeitumkehrer von Harry Potter III.
Man muss nicht verstehen warum es TENET gibt, mann soll es geniessen, dass es TENET gibt.

Ich fand ihn besser als z.B. Inception, da mir die Vielfalt an Drehorten besser gefallen hat. Es geht auf und ab. Must see!
Muss ihn aber vielleicht nochmals schauen um ihn noch besser zu verstehen.

fri

Tolle Drehorte, gute Besetzung und viele gut gemachte Action-Szenen. Bloss einfach zu kompliziert für mich :-) und hat sich stellenweise auch etwas zu lang angefühlt. Mal was anderes, aber so richtig Gefallen habe ich an Tenet leider nicht gefunden.

philm

Ja, Tenet ist ein Brainfuck. Inception war Kindergarten-Stufe dagegen. Ein "James Bond meets Live, Die, Repeat", aber nicht besser deswegen. Stimme Muri und Fri bei. Für mich der unattraktivste Nolan bisher leider.

rm

Richtig cool! "Manor-Klamotten" hat es in die Deutschschweizer Untertitelung des Films geschafft. #Heimatliebe

swo

Nolan überfällt die Zuschauer mit einem wahrlich innovativen Konzept. Der Gedanke, Objekte und Personen in die "andere Zeitrichtung" zu schicken, ist genial und sorgt an manchen Stellen für fantastische Szenen. Die Action-Szenen sind wie immer spitze. Allerdings waren auch mir die Figuren zu flach. Der Protagonist als "Agent", dem alles gelingt... meh. Der Bösewicht zu sehr Klischee. Elisabeth Debicki redet immer nur vom Kind. Auch die expositionslastigen Dialoge kamen diesmal besonders unelegant daher. Das ist ihm in "Inception" und "Interstellar" besser gelungen. Auch hatte der Film vor allem in der ersten Hälfte seine Längen. Obwohl ich jedem anraten würde, den Film in einem Kino zu schauen, bin ich etwas enttäuscht. Mir blieben zu viele Fragen unbeantwortet. Die Motivation der "Angreifer" aus der Zukunft z.B. wurde nur am Rande erwähnt, obwohl dahinter ein sehr spannender Gedanke stand. Ich werde ihn mir aber auf jeden Fall ein zweites Mal ansehen und bin gespannt, zu entdecken, was mir beim ersten Schauen alles entgangen ist.

crs

Ich kann mehrere Screenings im Kino nur empfehlen. Habe den Film nun schon drei Mal gesehen und er wird immer besser :-)

andycolette

Schon nicht zum glauben dieser Christopher Nolan unter Masterpiece gibt es bei ihm michts!!!! Kamera Machart Musik unglaublich sehr komplex man kommt kaum nach!!! Für Physik Genies um alles zu verstehen muss man den Film wohl auswendig kennen!! Bravo Christopher

oscon

Ist TENET ein "Meisterwerk": Ja, zu mindestens visuell und aufgrund der visionären Verwendung des "wissenschaftlichen Unterbodens" des Films.
Grundsätzlich stellt TENET einen Agententhriller dar, mit allem was dazu gehört: Charismatischer Bösewicht mit verräterischer Femme fatale, ein (namenloser) Held inkl. Best Buddy Sidekick, sowie eine Technologie die die Welt zerstören könnte.
Allerdings stellt diese vermeindliche "Technologie des Bösen", die "Inversion", den Knackpunkt des Films dar:
Eigentlich ist diese vom Grundsatz gar nicht so schwer zu begreifen, in der filmischen Umsetzung jedoch wird der Zuschauer schlichtweg überfordert! (...oder war das genau Nolan's Idee?)
Was bleibt ist ein staunendes Publikum, welches die solide Action in Form eins visuellen Augenschmauses mit offenen Kinnladen verfolgt!
Mein Tip: Nicht zuviel darüber nachdenken, sondern einfach geniessen...

Bellowulf

Ich zoll den Drehbuchschreibern respekt, eine Handlung so zu bauen, die vorwärts und rückwärts zu funktionieren scheint. Aber ich frag mich bei Nolan immer wieder: was will der Mann uns sagen? Der Film scheint mir eher prätentiös und selbstverliebt zu sein. Mir gefiel der Film nicht. Trotz der Daueraufgeregtheit fand ich ihn langatmig, eher langweilig.

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