Laila in Haifa (2020)

Laila in Haifa (2020)

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  2. 99 Minuten

Filmkritik: Eine Frau kommt in eine Bar ...

77. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2020
«Wir brauchen nun alle einen Drink.»
«Wir brauchen nun alle einen Drink.» © Studio / Produzent

In Haifa wird in einer Bar/Galerie, die sich in der Nähe eines Gleises befindet, eine Fotoausstellung eröffnet. Laila (Maria Zreik) ist die Galeristin, ihr Ex der Fotograf, der seine Werke ausstellt. Lailas Ehemann (Makram Khoury) wiederum ist um einige Jährchen älter und schaut ebenso vorbei, genauso wie eine aggressive Palästinenserin und die Schwester des Ex', die schon lange keinen Sex mehr hatte. Eine Transe und eine Witwe runden die Gesellschaft ab.

In Amos Gitais wirr geschnittenem Film bereden in Israels drittgrösster Stadt allerlei Personen Dinge. Egal ob Mann oder Frau, auf Hebräisch oder auf Arabisch, als Gay oder Straighter Mensch. Der funniest Fact: «Laila» ist im Arabischen ein Vorname; auf Hebräisch bedeutet er schlicht «Nacht». So ziemlich der spannendste Aspekt am Film verbirgt sich also in den drei Worten im Titel. Der Rest ist ödes Herumgelaber in einer Bar, in die Menschen jeglicher Couleur gelassen werden. Ausserdem sind die Schauspielerinnen grottenschlecht.

Roland Meier [rm]

Roland sammelt 3D-Blu-rays, weil da die Publikationen überschaubar stagnieren, und kämpft im Gegenzug des Öfteren mit der Grenze der Speicherkapazität für Aufnahmen bei Swisscom TV. 1200 Stunden Film und Fernsehen ständig griffbereit sind ihm einfach nicht genug.

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