Cyst (2020)

Cyst (2020)

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  2. 69 Minuten

Filmkritik: Angriff des Riesengeschwürs

Damit sollten Sie dringend mal zum Arzt.
Damit sollten Sie dringend mal zum Arzt. © Fantomfilm

Dr. Guy (George Hardy) und seine Assistentin Patricia (Eva Habermann) erwarten die Prüfungskommission, die Guys selbstentwickelte Lasermaschine zur Entfernung von Zysten begutachten soll. Patricia weiss, dass Guy verrückt ist, sie hat am eigenen Leib erfahren, dass die Maschine gefährlich ist. Als Vorzeigepatienten für die Kommission muss der neue Praktikant herhalten. Damit alles möglichst eindrücklich ist, schafft Guy ein riesiges Geschwür, das sich über dessen ganzen Rücken verteilt. Wie erwartet bringt die Maschine keinen Erfolg. Im Gegenteil: Der Mensch stirbt, die Zyste überlebt und wird zum menschenfressenden Monster.

Herrlich niveaulos ist die im B-Film-Stil konzipierte Horror-Komödie des US-Amerikaners Tyler Russell. Von Anfang an wird es in Cyst ganz schön eklig: Zysten werden ausgedrückt und der Eiter ergiesst sich über Menschen und Wände. Der Film dekliniert alle gängigen Elemente des Genres durch, wie etwa die knappbekleidete Krankenschwester, die zum «Final Girl» wird, den musikhörenden Putzmann, der als erstes von der Riesenzyste verspeist wird, weil er von der Bedrohung nichts mitbekommen hat, und den verrückten Professor, der sich als arroganter Feigling entpuppt.

Teresa Vena [ter]

Alles begann bei Teresa damit, dass sie, noch viel zu jung dafür, ihren Vater überzeugen konnte, «Gremlins» im Fernsehen schauen zu dürfen. Seitdem gehört absurder Humor und Spannung zu jedem guten Film dazu. Kino aus Asien und Lateinamerika, aber auch aus der Schweiz sind ihre Steckenpferde.

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