After We Collided (2020)

After We Collided (2020)

After Truth
  1. ,
  2. 105 Minuten

Filmkritik: Hot Shots - Der zweite Versuch

«So, jetzt bin ich obenauf.»
«So, jetzt bin ich obenauf.» © Praesens Film

Nachdem Hardin (Hero Fiennes-Tiffin) sie schwer verletzt hat, beendete Tessa (Josephine Langford) die Beziehung mit dem Bad-Boy. Nun will sie ihn einfach nur noch vergessen und erhält auch bald die Gelegenheit dazu: Sie stürzt sich mit vollem Einsatz in ein stressiges Praktikum beim Verlag Vance Publishing. Doch noch immer denkt Tessa an ihren Ex und ruft ihn eines betrunkenen Abends aus einem Club an. Wenige Stunden später landen die beiden wieder miteinander in der Kiste und beschliessen, ihrer Beziehung eine zweite Chance zu geben. Tessa hat dabei vor allem die Hoffnung, dass sich der impulsive Hardin bessern kann. Doch ist dies überhaupt möglich?

Weil der erste Teil selbst Buchautorin Anna Todd zu zahm war, wird man bei der Fortsetzung After We Collided Zeuge einer Kurskorrektur. Im Film von Roger Kumble - dank Cruel Intentions ein Experte für sexy Unterhaltung - geht es deutlich freizügiger zur Sache und das böse F-Wort wird sogar auch mehrmals ausgesprochen. Hui-uiuiuiui! Dieses Sequel macht auch in anderen Bereichen (mehr Humor, dem Weglassen von zu vielen Subplots) eine bessere Falle, weshalb durchaus ein gewisser Unterhaltungswert vorhanden ist. Nur, die Story um eine toxische Beziehung ist immer noch doof. Besser als die letzten beiden Fifty-Shades-Filme ist das Ganze aber definitiv.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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