Terminator: Dark Fate (2019)

Terminator: Dark Fate (2019)

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  3. 128 Minuten

Kommentare Total: 5

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crs

Filmkritik: Baaaack to the roooots

db

Terminator - The Machine Awakens - oder "Killbox" das Wort des Tages

Grundsätzlich erwartete ich wenig von Terminator: Dark Fate. Die letzten Terminator Streifen waren nur noch ein Schatten ihrer selbst und besonders Genesis war in allen Bereichen ein Armutszeugnis. Der einzige Grund weshalb noch einen Funken Hoffnung auf einen guten Film bestand, war die Rückkehr von Cameron.

Aus der Distanz betrachtet ist Terminator: Dark Fate - wie schon Star Wars The Force Awakens von Episode 4 - primär ein rehash von Terminator 2. Die Handlungsmeilensteine sind die gleichen, wobei er auch wegen seiner harmlosen Natur nie die Intensität des Vorbildes erreicht. Das Ganze wird überdeckt und eingepackt mit einer grossen Portion Nostalgie, denn ähnlich wie auch bei Star Wars, misslingt es ihnen, die nächste Generation von Helden zu etablieren. Der Star des Filmes bleibt Linda Hamilton welche selbst mit über 60 die abgewrackte Kämpferin grossartig verkörpert. Arnold Schwarzenegger schiebt hier klar eine ruhigere Kugel und überlässt einen Grossteil der Kampfsequenzen der jungen Generation, doch im Bereich Dialoge hat er klar die Highlights.

Hollywood goes Woke macht auch vor Terminator nicht halt und im Vorfeld hat Regisseur Tim Miller den Film als "Will ‘Scare the F*ck' Out of Misogynistic Internet Trolls" angekündigt. Leider ist er dafür schon einige Jahre zu spät. Sarah Connor ist bereits seit über 25 Jahren eine Action Ikone und einen weiblichen Terminator hatten wir bereits mit Kristanna Loken in T3 und Summer Glau in SCC. Also nix Neues und dummerweise sind genau diese ach-so-modernen Aspekte die grossen Schwachpunkte des Filmes. Selbst wenn Cameron eine bessere Balance findet wie viele der heutigen politisch korrekten Mainstream Produktionen, gibt es im Bereich der Dialoge so manchen Augendreher, welche nicht hätten sein müssen. Natalia Reyes gibt sich redlich Mühe als Sarah Connor 2.0, kann sich aber nur bedingt von Emilia Clarke abheben, welche wie Natalia Reyes zu jung für die grosse Rolle wirkte. Supersoldier Mackenzie Davis macht als Kämpferin aus der Zukunft eine gute Figur - dennoch stellt sich die Frage, warum sie für den weiblichen Kämpfer die androgyne Route gewählt haben, denn damit bewegt man nicht wirklich Berge.

Fazit: Terminator: Dark Fate ist wie schon The Force Awakens eine in Nostalgie gepackte Produktion welche die Schwächen der neuen Generation mit Schwergewichten wie Linda Hamilton, Arnold Schwarzenegger und vielen Referenzen zu den ersten beiden Filmen zu überdecken versucht. Das Resultat funktioniert wohl gerade deswegen, weil die beiden Schauspieler auf 25 Jahre Geschichte zurückblicken können. Das junge Gemüse gibt sich kräftig Mühe mit den alten mithalten zu können, doch der neue Terminator wie auch die neue Mutter der Zukunft plus Bodyguard hinterlassen kaum viel Eindruck der über den Abspann nachhallt. Falls dies der letzte Terminator Film gewesen ist, dann war es ein ordentlicher Abschluss, der die Fehlschüsse der vergangenen Jahre etwas bereinigt. Filme wie Terminator 1 oder Terminator 2 kann er jedoch nicht mal ansatzweise das Wasser reichen.

muri

Wann lernen die Leute da drüben endlich, dass man Filme aus den 80ern und 90ern nicht einfach so mirnichts dirnichts fortsetzen kann und erwarten darf, dass die Leute darauf anspringen. Was damals mit T2 hervorragend klappte, ist heute zwar nett, aber lebt vor allem von der spektakulären Action, die mit nicht sauber gemachten Effekten zu kämpfen hat.

Hamilton/Arnold sind alt geworden und die junge Garde kommt nie an die Intensität heran, welche zB. im T2 versprüht wurde. Trotzdem ist dieser Terminator sehenswert, weil man die schwache Story (ein Abklatsch der alten Filme) genug gut aufgepeppt hat und der böse Terminator (der "Ghostrider" bei "Agents of S.H.I.E.L.D.) mit seinem sturen Blick auf sein Ziel halt schon recht stark ist.

Hat trotz all dem Ärger eigentlich gut gefallen. Inhaltlich okay, die neuen Darsteller blass, aber die Action stimmt. Jetzt sollte aber Ende im Gelände sein für die Franchise. Lasst die Maschinen ruhen und freut euch daran, dass T2 wohl weiterhin einer der besten Actionflme aller Zeiten ist.

behar

Wenn man ins Kino ohne Erwartungen geht weil man nicht all zu fest enttäuscht werden möchte, und dann noch viel enttäuschter raus kommt, und wenig überlegen muss was hat einem gefallen hat, und sehr nüchtern feststellt: eigentlich wenig. So ist dieser Film eher misslungen. Mit Tim Miller, wollten die offenkundig am Budget sparen, denn für mich viel zu wenig Erfahren. Der Cast, mit den Neubestzungen ist ebenfalls misslungen. Die Rollen nimmt man den Darstellern schlicht nicht ab. Auch für einen Action-Streifen, gibt es viel zu krasse Unlogiken, weil diese dann zu schlecht wirken, und davon sind leider viel zu viele da. Und es sind eben doch auch die kleinen Dinge die wichtig sind. Der Film ist kaum Dystopisch, viel zu Hell, die Musik ein Graus, also alle Elemente die Die Teil I & II ausgemacht haben. Das düstere sucht man hier vergebens. Die Politische Korrektheit tut dem Film absolut keinen Gefallen, ganz im Gegenteil!
Die Story ist okay, mehr nicht. Die Action, ebenfalls nur okay. Arnie & Hamilton liefern gut ab. Für mich ist dieser 6. Teil der schlechteste von allen bisher.

albatros85

Jetzt hämmer dä Salat: Der neue Terminator ist grottenschlecht. Die Story hatten wir bereits und trotzdem erhält der Film relativ gute Bewertungen. Dasselbe hatten wir bei The Force "aweakens"; nichts Origenelles. Für mich zählen nur die ersten zwei Filme; die Fortsetzungen sind unbrauchbar und eigentlich nicht tolerierbar.

Zudem: #metoo lässt grüssen. Wenn man starke Frauenfiguren etablieren möchte, dann muss man nicht die weibliche Variante einer Kultfigur nehmen, sondern neue, starke weibliche Rollen erschaffen.

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