Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker (2019)

Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker (2019)

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
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  2. 141 Minuten

Kommentare Total: 11

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Filmkritik: Ende gut, alles gut?

El Chupanebrey

Was für eine feige Kapitulation.

JohnBender

Na da wurde die Sau nochmals ordentlich durchs Dorf getrieben...das war selbst mir etwas zu viel des Guten.
Alles gut und recht und auch versöhnlich, dann wiederum auch etwas gar anbiedernd und mit Längen. Abgesehen vom Mandalorian ist mein "Star Wars"-Bedarf jetzt auf alle Fälle erstmal gedeckt.

Markus

Hui...wenn man den Amerikanischen Onlinemedien glauben schenken darf, wird das ein Desaster ungeahnten Ausmasses. Wird wohl die erste Star Wars Episode seit Jedi, die ich mir nicht antun werde.

Wenn Leute, die Episode 8 gut fanden (sic!) "Skywalker" nicht mögen, kann das ja nichts werden.

Nachdem ich mir die Spoilers online zu Gemüte geführt habe, hatte ich gehofft/mir gewünscht, dass sie nicht wahr sind. Aber um Han Solo im New Hope-Remake zu quoten: "It's true. All of it!".

Ich hoffe nun, dass man Frau Kennedy endlich aus ihrer Position verjagt und man Leute installiert, die Star Wars lieben und verstehen. Jon Favreau zum Beispiel....The Mandalorian ist der HAMMER! SO muss Star Wars! - Keine Mary Sue's, die nichts falsch machen und alles sofort können und besser sind als alle Lehrmeister...Und das ohne Training.

Disney wünsche ich, dass sie mal wieder so RICHTIG auf die Schnauze fallen und einen grossen Verlust bei Episode 9 einfahren. Nur, weil man unendlich viel Geld hat, sich alle Franchises zusammenkauft und dann in altgewohnter Disneymanier (gefühlt) halbjährlich neuen Dreck produziert (die dummen Schafe, werden es ja schon cool finden...) darf nicht belohnt werden.

Ich bleibe dabei: My Star Wars ended in 1983!

solanumnigrum

Yes! Geil! Im Grande Finale wird noch einmal alles raus gehauen!
Klar, die "älteren" Charaktere machen das ganze zusätzlich episch und die Plot Twists sind teilweise recht unerwartet.

Die Fights sind richtig cool und auch die emotionalen Momente (egal ob lachen oder weinen) wirken ziemlich gut.
Ein gelungener Abschied der Skywalker-Saga.

Richtige Fans stehen zu diesem Film und feiern ihn so richtig.
Ich für meinen Teil habe ihn bis zur letzten Sekunde genossen.

Ich werde ihn mir sicherlich noch einmal ansehen. Die Macht ist stark in mir.

muri

Sehr schöner Abschlussfilm, der das Popcornpublikum und die Fans der alten Sachen immer wieder abholen kann. Mit über 2 Stunden zwar zwischendurch etwas lang, aber dafür entschädigen die vielen Querverweise, die erneut passenden Figuren (die nervige "Last-Jedi-Mechanikerin" kommt zum Glück nur am Rand vor) und mit der grossen Rückholaktion kann man auch den alten Fans nochmals etwas Futter geben.

Es wäre trotzdem cool gewesen, die Macher hätten sich für unkonventionelle Wege entschieden und etwas mehr riskiert. Aber da dürfte das Risiko wohl zu gross gewesen sein.

Nichts desto Trotz, ROS macht Spass, bietet optimales Hollywood-Weltraumkino, lässt den alten Recken und Figuren etwas Platz und setzt nur ein paar Dinge (The Kiss - WTF!) in den Sand. Passt, gefällt und schliesst die Reihe sehr gut und ordentlich ab. Jetzt geht's auf zu neuen Ufern/Planeten!

db

Star Wars: The Rise of Skywalker - "Holzhammer Ende"

Man kann vieles über die Prequel Trilogie (Episode 1-3) sagen - mässige Schauspieler, schlechte Dialoge - aber eines muss man ihr zugestehen. Sie konnte über drei Filme einen Handlungsbogen erzählen, welche nahtlos zu Episode 4 passte. All dies trifft auf die neue Disney Trilogie beim besten Willen nicht zu. Anstatt eine Trilogie haben sie drei Filme abgeliefert, welche gegeneinander arbeiten und nach «The Last Jedi» im Grande Finale wirklich mit dem Holzhammer ein Ende hinprügeln mussten.

Die Disney Trilogie ist offensichtlich weder geplant noch von langer Hand aufgegleist worden. Nach dem Desaster in «The Last Jedi» mussten sie sogar ein Füller-Roman «Star Wars: Resistance Reborn» raushauen, damit sie nach den wenigen Teenagern welche die finale Schlacht überlebt haben, wieder genügend Kanonenfutter (Rebellen) für eine weitere Konfrontation haben. Auch sonst muss «The Rise of Skywalker» einmal mehr zum Nostalgie Topf rennen um nochmals kräftig mit Verstärkung von den alten Filmen auftrumpfen, denn die neuen Figuren können den Film beim besten Willen nicht tragen. Poe Dameron wirkt noch hysterischer als in den anderen Filmen, Finn ist der schlecht geschriebene Statist, bei dem sie sich nie für eine Rolle entscheiden konnten und Rey hat nach zwei Filmen endlich bemerkt, dass man vielleicht noch etwas üben müsste. Dass sie dabei von Leia gecoacht wird - ist genauso fragwürdig wie gesucht. Kylo Ren kann sich - wie auch der ganze First Order - nie als ernst zu nehmende Gefahr etablieren und wie schon in den Trailern gezeigt, mussten sie Emperor Palpatine ausgraben, damit sie wenigstens einen Gegner haben.

Von der Handlung her ist sehr vieles Damage Control und einige Kicks gegen Rian Johnsons «The Last Jedi» sind deutlich zu erkennen. Nicht wenige Male wirkt es, als ob Disney das Ganze einfach nur so schnell wie möglich abwürgen und dann weiterziehen wolle. Palpatines grosser Plan ist schon nach 10 Minuten klar und ab da rennen sie nur noch mehreren MacGuffins nach, welche sie schliesslich zur finalen Schlacht führen. Dabei reihen sich so einige WTFs Momente aneinander, welche offensichtlich auf einen Frankenstein von einem Film hindeuten, der von J.J. Abrams irgendwie zusammen gebastelt wurde, um etwas Sinn zu machen. Leider sind dabei Reshoots und auch die zum Teil grässlich zusammen gebastelten Szenen mit Leia tragisch offensichtlich.

Was übrig bleibt ist ein Film, welcher zum einen Rian Johnsons «The Last Jedi» aushebeln, einen neuen Gegner aufbauen und die ganzen Mystery Boxes aufklären muss, welche J.J. Abrams einst aufgestellt hat. Viel zu viel für einen einzigen Film, der zudem mit Leia eine der Hauptcharaktere verloren hat (Nach dem Tod von Carrie Fisher hatten sie offensichtlich nicht viel Filmmaterial womit sie arbeiten konnten). Besonders hier sollte offensichtlich werden, dass es sich besser auszahlt, etwas Neues aufzubauen, anstatt einfach das etablierte schlecht zu machen. Etwas was sich auch im Soundtrack abzeichnet, denn dieser Recycelt primär die alten Themes in den korrespondierenden Nostalgie Momenten anstatt Neues zu etablieren.

Fazit: Diese neue Disney Star Wars Trilogie hat die Halbwertszeit einer Gummipuppe auf Wacken. In 10 Jahren wird man auf diese Ära zurück blicken und wohl sagen "Hier haben einige Nasen etwas zusammen gezimmert welche keinen Respekt für die Vorlage gehabt haben, schnell ohne irgendeinen Plan etwas raushämmern wollten und dabei irgendwelche Woke Botschaften höher priorisierten, als eine zeitlose Geschichte zu erzählen." Klar bringt «The Rise of Skywalker» die Handlung mehr oder weniger zu einem Ende, aber es wirkt über die ganze Laufzeit wie eine schwere Geburt, macht an vielen Stellen keinen Sinn und wirkt primär wie ein verzweifelter Versuch mit den letzten Nostalgie Keulen welche sie noch haben, das angeschossene Pferd mit zwei gebrochenen Beinen noch über die Ziellinie zu bringen.

Und nein, Rose, das kann ich nicht anders formulieren...

sma

Es ist nie zu spät, um sich bei Rian Johnson und Kelly Marie Tran zu entschuldigen.

Blessed Rabbit

2,5 Stunden meiner Lebenszeit gestern im Kino für diesen Film verloren...
Der Film reisst nicht mit. Die Figuren sind mir egal. Die Handlung ist schon 1000mal so gesehen worden.
Star Wars... du bist für mich endgültig tot.

Murikov

Ui, was für ein Hänger... Die Trilogie war wieder mal ein Paradebeispiel, wie zu viele Köche den Brei versalzen können.

Ironischerweise war die Trilogie für mich wie das im Film vorgekommene "Lightspeed Skipping" - sieht zwar ganz nett aus, aber zu sprunghaft wurde Vollgas von einem Plotloch ins nächste gesprungen.

Ne, für mich ist die Franchise auch fertig.

Legolas 23

Als Star Wars Fan der ersten Stunde war für mich die Fortsetzung in den 2000er Jahre mit Episode 1-3 also der Vorgeschichte ein Traum oder ein Albtraum wahr geworden, diese Streifen waren alle Müll, Fehlbesetzt mit unsympathischen Figuren und mit Special Effect überhäuft. Star Wars war für mich gestorben. Episode 7 war hingegen ganz nett und sogar gut. Vom Ablauf und der Geschichte war es eine Kopie vom Original Krieg der Sterne. Die letzten Jedi war dann wirklich gut, back to the Roots mit schönen Bildern und toller Atmosphäre, die alten Teile schon hatten. Special Effects gekonnt in Szene gesetzt und nicht überladen. Man konnte dem geschene richtig gut folgen. Sogar mit epischen Kameraeinstellungen.
Nun habe ich mich so auf Teil 9 gefreut.
Leider konnte ich diesen nicht im Kino anschauen, sondern nur Zuhause und da war es, das gewisse etwas, die Magie, das Feeling.
Für mich grossartig und ein Dankeschön an J.J. Er wollte viel, zu viel aber man merkt dem Film an dass er nur das Beste wollte für Alle.
Klar es hat ein paar hänger, klar ein biischen too mutch happy End aber hey, sie haben en scih verdient.
Was mich am Film so fasziniert und in den Bann gesogen hat war der musikalische Einsatz vom scroe.
Nie wurde er besser und öfter eingesetzt und mit vollem Surroundsound war das schon die halbe Miete.
Der FIlm bietet ein tollen Abschluss, mit alten Geischtern, gezeichnet wie wir im richtigen Leben.
Die Figuren wurden immer mehr sympathisch und die action wurde toll in szene gesetz, toller Kamera einstellung, epische Kunstpausen, einfach perfekt.
Klar an der Story, könnte man dies und das und hätte man nicht ... Ja.
Aber man musste das Ganze zu Ende bringen und das ist nicht einfach mit solchem Müll wie Episode 1-3.
Epsiode 1-3 hat es fast geschafft die Saga zu ruinieren.
Mandalorian ist ein eigenes Thema und kann sich frei bewegen, ist wirklich super, aber es ist nicht Star Wars.

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