It Chapter Two (2019)

It Chapter Two (2019)

Es - Teil 2
  1. ,
  2. 169 Minuten

Kommentare Total: 10

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crs

Filmkritik: Ein erwachsener Film

muri

Auch der zweite Teil der Verfilmung hat ein paar ganz unangenehme und gruselige Szenen zu bieten. Diese schrecken das Kinopublikum hoch und treiben den Ekelfaktor rasant nach oben. Allerdings dauert es eine Weile, bis der Film zum laufen kommt, da erst jeder der Erwachsenen Loser seinen/ihren Auftritt mit dem bösen Clown hat. Da findet man dann schon auch Momente, die besser geschnitten worden wären und welche die zu lange Laufzeit von über 160 Minuten verkürzt hätten.

Der Cast ist einmal mehr hervorragend getroffen, Stephen King himself liefert einen netten Cameo ab und Pennywise ist angenehm präsent in der Story.

Neugierig war man auf das Finale. Romankenner wissen, was ansteht und diejenigen, welche die TV-Verfilmung von 1990 gesehen haben, können sich erinnern, wie das damals aussah. Neu mit den SFX wirds runder, aber halt auch recht schräg. Kein Fall für den "normalen" Kinobesucher.

Alles in allem eine gute Verfilmung. Bill Hader sticht bei den Erwachsenen raus, die Schockeffekte gehen durch Mark und Bein und das Ende ist Geschmacksache. Wenn die Berichte war sind, erwarten uns ja verlängerte Versionen beider Teile fürs Heimkino. Das wäre dann aber halt doch des Guten ein wenig zuviel, denn in Sachen Laufzeit ist dieser zweite Teil sicherlich grenzwertig.

andycolette

Es war sensationell gerade gesehen war alle dabei was es braucht super Darsteller !! Fand noch besser als Teil 1 bravo

Jeanninexile

It 2 hat meine Erwartungen übertroffen! Auch wenn der Film in die Länge gezogen wurde und mit fast 3 Stunden etwas lange ist, wünschte man sich mehr! Vorallem mehr PENNYWISE! Die Figuren, in die sich Pennywise verwandeln kann sind extrem gut und furchteinflössend. Zudem sind die Teenies in Erwachsen optimal gewählt worden. Die Schauspieler ähneln sich erstaunlich sehr den jungen Teenies! So eine Ähnlichkeit hatte ich in keinem Film zuvor gesehen!
Der Cameo Auftritt von Stephen King UND Andy Muschietti (Regisseur) hatten mir ebenso eine Freude gemacht.
Allen in Allem hoffe ich doch noch sehr, dass es irgendwann nochmals einen IT Chapter three gibt, denn das nun Schluss sein soll, macht mich schon einwenig traurig. :(

pps

Ich bin etwas enttäuscht, der Film ist deutlich weniger gruselig als Teil 1, weil die Schreckmomente öfters eher grotest bis lächerlich sind als dass sie erschrecken. Der Film ist, wie die Kritik auch sagt, deutlich zu lang und zu formelhaft erzählt. Ich bin aber wirklich überrascht von Bill Hader, den ich sonst nicht so mag, den ich hier deutlich am besten fand.

rm

Bis auf den Auftritt von Peter Bogdanovich nur eine überlange grotesk-gruusige Geisterbahnfahrt ohne Spannung, Schmiss und Ideen. Dass sich Chastain und McAvoy für sowas hergeben (müssen)?

andycolette

Ich muss diesen IT chapter two nochmals mit Abstand beste Stephan King Verfilmung die ich im Kino gesehen habe auch besser als Orginal von 1990!! Machart,Actors und Soundtrack breathtaking!!

Guinness

Kapitel 1 war schlicht und einfach Grossartig. Der Horror hat zwar auch dort nicht immer funktioniert, aber das war jammern auf hohem Niveau.
Nun hier bei Kapitel 2 funktioniert der Horroranteil leider noch weniger da für meinen Geschmack zu viel, ja viel zu viel CGI benutzt wird, und das leider oft ziemlich schwach. Auch fehlt dem Film ein wenig der Charme des Ersten. Aber alles in allem ist der Film immer noch Starkes Blockbuster Horrorkino mit einigen Top Szenen, die Eröffnung z.B. und allen voran die Unter der Tribüne Sequenz sind ziemlich grimmig und gehören zum Besten des ganzen Films. Der Cast ist durch die Bank grandios.
Zusammen gefasst ist es so dass der 2. ein Hammer Film der aber leider nicht ganz an den ersten ran kommt.

yan

Bereits der zweite Teil von Tommy Lee Wallace war alles andere als ein guter Film. Im Direktvergleich ist die TV-Verfilmung aber sogar besser, als das von allen Seiten heiss erwartete Blockbuster-Geisterhaus It Chapter 2. Ob Andy Muschietti der Richtige war um dieses schwierige Buch ein zweites Mal zu verfilmen, ist nach diesem verkorksten zweiten Teil, eine mehr als berechtigte Frage. Zwar wird der Film am Box Office gute Zahlen einspielen, ein guter Film ist dem Mama-Regisseur aber nicht gelungen.

Während der erste Teil von seinem 1980er-Feeling und den witzigen Kids lebte, musste nun ein anderer Fokus her. Einen Fokus, den Muschietti im ganzen Film nie findet. Ob Grusel, Horror, Drama oder Komödie: It Chapter 2 weiss zu keiner Zeit was er eigentlich sein möchte und obwohl er knapp drei Stunden Zeit hatte, gelingt es ihm nicht den Figuren Tiefe zu vermitteln oder eine einigermassen strukturierte Story zu erzählen. Der Film wirkt mehr wie ein stundenlanger Trailer für einen bösartig-grotesken Clown.

Ein Blick auf die Szene beim Abendessen genügt um die ganzen Probleme des Films zu erkennen: Anstatt wie in der ersten Verfilmung mit einer gewissen Subtilität an die Szene heranzugehen und die Figuren die Dinge spürbar erleben zu lassen, ersetzt Muschietti dies einfach mit CGI-Glückskeksen, dummen Mutter-Jokes und einer völlig überzogenen Eskalation. Die Glückskeks-Monster sehen zwar nett aus, aber ein Mehrwert für den Film stellen sie nicht dar. Im Gegenteil, die leise und subtile Art das Böse näher zu bringen, hätte tausendmal besser funktioniert.

Von einem Regisseur, der bisher nur im Horrorgenre tätig war und abgesehen von Chapter 1 nur den zeitgemässen "Kreischer" Mama vorzuweisen hat, war es schon ein wenig absehbar, wie der Film aussehen wird. Bereits der erste Teil war als Horrorfilm unbrauchbar und repetitiv. Blumhouse-Jumpscares und Soundeffects für die modernen Kino-Schreihälse. Chapter 2 steht dem ersten in dieser Hinsicht in nichts nach. Der Paranormal Activity-Fan wird zwar abgeholt, aber einen Sinn für Suspense oder einer bedrohlichen Atmosphäre fehlt komplett. Handwerklich wäre zwar nicht so viel auszusetzen, aber die vielen CGI-Effekte versalzen die Suppe.
Es gäbe noch so viel auszusetzen.

Einzig die Kameraarbeit und Bill Skarsgård gefallen.

Nein, It Chapter 2 ist bei weitem nicht einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. It Chapter 2 ist "Horror" für die Masse und so weit von Stephen King entfernt, dass es weh tut.

db

It Chapter Two hat die Aufgabe den Handlungsbogen abzuschliessen und ES ein für alle Mal zu vernichten. Dabei übernehmen jetzt die alten Versionen der Figuren das Zepter und müssen zuerst nicht nur aus ihrem Alltag gerissen, sondern auch wieder in das verschlafene Kaff gebracht werden. (Schade, dass auf ihr aktuelles Leben nur sehr am Rande eingegangen wird) Ab da beginnt die Schnitzeljagt bei der sie sich zuerst aufrüsten um dann gegen den Clown in den Kampf ins Feld zu ziehen.

Im Gegensatz zum ersten Teil, der zwar uninspiriert aber insgesamt gut und teilweise intensiv daherkam, ist der zweite jedoch enttäuschend. Die alten Versionen hampeln sich wie lobotomisierte Hühner durch die Szenen und es ist beinahe eine wohltat, wenn die jungen wieder ein Flashback haben. Grundsätzlich kann es nur bedingt an den Schauspieler liegen - denn der Cast wäre gut - aber durch den ganzen Film wirkt es so als ob sie sich nie zwischen Komödie und Grusler entscheiden konnten und mischen alles munter durcheinander.

Von der Handlung her bleibt It Chapter Two weit von dem langen aber auch immer intensiver werdenden Handlungsbogen vom ersten Teil weg. Primär werden dabei viele stand-alone Gruselszenen aneinandergereiht bei denen die Hauptcharaktere ihr Artefakt suchen müssen und gleichzeitig irgendwelche anderen Personen gekillt werden. Dies und das wechseln zu deutlich mehr CGI macht das ganze zu einer sehr repetitiven Angelegenheit, bei der vieles an ein Freddy Krueger Spin-off erinnert und erst am Ende wieder zu den Urängsten der Kids aus dem ersten Teil zurückkehrt.

Das macht vieles zu einer stop-and-go Angelegenheit bei der die alten Versionen der Charaktere grauenhaft abschneiden - denn selbst wenn viele ein Trauma mit sich ziehen, wirkt es primär brutal überzeichnet als ob sich die erwachsenen sich durch ein Script hampeln müssen, das für Kinder geschrieben wurden. Die finale Konfrontation bleibt an dieser stelle unkommentiert - aber primär macht sie viele der sowieso eher bemühenden Szenen überflüssig, was das ganze noch zusätzlich störend macht. Zudem interessiert man sich an dem punkt primär nur noch für Jessica Chastain, James McAvoy und Jay Ryan, denn die anderen sind wirklich nur noch nervendes Ballast.

Fazit: Als Film wirkt It Chapter Two wie einst Star Wars Solo. Ein Frankenstein bei dem sie sich nicht einig waren, was sie jetzt für einen Film machen wollen. Komödie oder Schocker. Denn beides wechselt sich ab und der Komödien Teil ist eher auf der sehr schwachen Seite. Die Charaktere sind strunz doof geschrieben und im Gegensatz zum ersten Teil kann man sich nur mit den wenigsten wirklich anfreunden. Von dem her ein sehr durchzogener Abschluss der eher frustriert als begeistert / erschüttert zurücklässt. Schade.

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