Glass (2019)

Glass (2019)

  1. , ,
  2. 129 Minuten

Kommentare Total: 4

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

Sortierung:

crs

Filmkritik: Der Glaube versetzt Berge - oder verbiegt Stahl

Legolas 23

Ich habe den film gesehen und er ist für mich fast der beste teil... ich muss aber ein auge gegen unbreable zu kneiffen. die stärke des films besitzt er durch die vorhergehenden und die spannung ist mehr vorhanden als bei den anderen beiden. er ist permanent spannend und baut diese nicht stätig auf. james spielt weltklasse und sollte meiner meinung nach für diese leistung einen oscar bekommen.
bruces und samuel werden ihrer rolle gerecht. ich frage mich ob das shyamalan das bewusst schon bei split geplant hat oder ob ihm das während split in den sinn kam.
ich kann jedem dem film empfehlen aber die vorgäger muss man gesehen haben.
er hat sogar einen kleinen twist... also nicht so wie früher.... aber angenehm.
weiter so :-)
ehm die psychaterie... ist das die x-man villa :-)
5 sterne

goe

Die schauspielerische Leistung will ich auf keinen Fall schmälern. Bruce Willis und S.L. Jackson machen ihre Sache hervorragend.

Die Story wirkt oft viel zu Dialog-besessen. Shyamalan hat hier tatsächlich schon gruseligere Filme rausgehauen. Ich wollte ja auch keinen Horror-Film. Ich wollte einen Thriller, der mich so richtig umhaut.

Leider hat er von der Geschichte her nicht wirklich überzeugt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich die drei Hauptdarsteller ein wenig gegenseitig die Show stehlen. Jeder will natürlich seinen Teil vom Kuchen.

Ein paar wenige actionreiche Szenen zu Beginn und gegen Ende des Filmes lassen kurz Spannung aufkommen. Dazu kommen noch die eher spärlichen Auftritte von Sarah Paulson und Anya Taylor-Joy, welche zwar optisch etwas zum Film beitragen, aber eigentlich nur ihrer Nebenrolle gerecht werden. Sie tragen leider nicht so viel bei.

Fazit: Zu Hause am TV würde ich mir diesen Film geben - im Kino war er mir aber zu schade.

yan

M. Night Shyamalans Aufwärtstrend geht mit Glass leider wieder zu Ende. Nach Split, der vor allem dank James McAvoy und einem raffinierten Ende überzeugend in Erinnerung blieb, muss der Regisseur nun einen Rückschritt hinnehmen. So schlimm, wie bei Happening und Co. (eigentlich alles was Shyamalan zwischen 2008-2015 gedreht hat) ist es zwar bei Weitem nicht, doch nach Unbreakable und Split hat man von Glass doch ein wenig mehr erwarten können.

Shyamalan hat versucht die beiden Filme zu miteinander zu kombinieren. Daraus hat er einen "bodenständigen Superheldenfilm" geformt, der sich mehr als nur ein bisschen zusammengeschustert anfühlt. Bruce Willis, der in Unbreakable noch etwas Geheimnisvolles mit sich trug, ist als Overseer in Glass nicht nur schauspielerisch ein Schatten seiner selbst. Seine Figur ist wohl der langweiligste Superheld überhaupt (ob man dies als bodenständig bezeichnen kann, Idk). James McAvoy, in Split wie erwähnt einfach grossartig, spielt auch hier hervorragend. Nur leider werden seine Persönlichkeiten viel zu oft gewechselt, so dass es eigentlich nur noch "gezeigt" werden will, aber kaum einen Sinn ergibt. Samuel L. Jackson, der erst gegen Ende richtig in Erscheinung tritt, hat mir am Besten gefallen. Seine Art, seine Performance hatte noch dieses Mystische, was ich schon in Unbreakable so toll fand.

Der Film fühlt sich streckenweise sehr flach an. Die drei Hauptfiguren stehen sich gegenseitig auf den Füssen, die Nebenfiguren aus den alten Filmen hätte es grundsätzlich gar nicht mehr gebraucht und die Auflösungen bzw. Twists, wenn man sie denn überhaupt so nennen kann, sind entweder irrelevant oder doch sehr absehbar.

Kommentar schreiben