Frozen II (2019)

Frozen II (2019)

Die Eiskönigin 2
  1. , ,
  2. 103 Minuten

Kommentare Total: 3

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pps

Filmkritik: #NeverForget

muri

Zielt sicher perfekt auf die Zielgruppe und lässt die Weihnachts-Geschenk-Maschinerie im Vollen laufen. Und auch wenn die Story scheinbar eine Vorlage hatte, so ist sie doch enttäuschend unwitzig und zäh inszeniert worden. Zum Lachen gibt es kaum etwas (Rentiere am singen, WOW), die Figuren so clean und glattgebügelt, dass es weh tut.

In dieser Welt voller Schneerössli, Eisfiguren und nervenden Schneemännern braucht es schon einiges an gutem Willen und Interesse, um nicht nach ein paar Minuten schon das geistige Garagentor zu schliessen.

Überraschungen oder Twists sucht man vergebens, die Songs sind austauschbar (werden aber mit Feuerwerk und Schneestürmen wunderbar opulent serviert) und dass am Ende der gute Olaf noch gefühlten 20 Minuten Abspann nochmals für knapp 30 Sekunden auftritt, macht den Braten auch nicht mehr feiss.

Teil 1 war klar besser - dieser hier macht den Eindruck einer perfekt inszenierten Merchandisemaschine, die vor allem darauf ziehlt, die Figuren nun in den Disneyparks noch besser platzieren zu können, die Spielzeugindustrie anzukurbeln und kleine Mädchen (und Jungs, natürlich) in Prinzessinnenoutfits auf die Strasse zu schicken.

Schön wars trotzdem, aber halt einfach ohne das Disney-Magic-Feeling, das man jeweils bei solchen Filmen haben sollte. Hoffentlich nächstes Mal wieder!

solanumnigrum

Ich stimme Muri nur zur Hälfte zu. Klar, den ersten Teil zu "ersetzen" ist dem zweiten Teil alles andere als gelungen.
Aus der Sicht eines Kindes und mit dem Herzen für Disney darf ich folgendes bemerken:

- Er ist düsterer und actiongeladener als der erste Teil, somit haben auch die Jungs etwas mehr davon.
- "let it go" kann man zwar nicht ersetzen, man hat aber mit "into the unknown" und "show yourself" ebenfalls zwei starke Ohrwürmer.
- Plot Twists gibt es aber definitiv. Alleine wenn man bis zum Ende ausharrt, wird der eine oder andere WOW-Effekt hervorgerufen.
- Die Message in diesem Film ist tadellos. Gross und klein verstehen die Botschaft dieses Films

Einziger "Makel":
Es gibt zwar viele neue Figuren, dennoch bleibt der Fokus hauptsächlich auf den 5 Hauptfiguren Anna, Elsa, Olaf, Kristoff und Sven.
Das ist schade, weil es doch noch viel zu entdecken gäbe.

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