Dora and the Lost City of Gold (2019)

Dora and the Lost City of Gold (2019)

Dora und die goldene Stadt
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Filmkritik: Delicioso!

Kuschelrunde mit Eva
Kuschelrunde mit Eva

Dora (Isabela Moner) ist ein aufgewecktes und neugieriges Mädchen, das mit ihren Eltern (Eva Longoria, Michael Peña) im Dschungel lebt und dort in Cousin Diego (Jeffrey Wahlberg) und einem Äffchen beste Freunde gefunden hat. Seit Diego sich aber verabschiedet hat und in die Stadt gezogen ist, fehlt unserer Entdeckerin etwas. Und nun soll sie auch noch selber dorthin! In die High School! Während Papa und Mama nämlich weiterhin nach einer verschwundenen Stadt suchen, muss Dora nun also ihr Abenteuer inmitten von hochnäsigen Mädchen und schrägen Lehrern bestehen.

Was nun?
Was nun?

Allerdings nicht allzu lange, denn üble Kerle entführen Dora, Diego und Schulkollegen, um mit ihnen im Dschungel die Suche nach der goldenen Stadt "Parapata" zum Erfolg zu führen. Dora's Eltern sind bereits auf dem Weg und die üblen Burschen wollen natürlich die Stadt vor den Entdeckern finden. Schliesslich soll es da Gold in rauen Mengen geben, was Anreiz genug ist, dafür alles Nötige zu tun. Nun muss Dora sich also erneut im Dschnungel beweisen und gemeinsam mit ihren (Stadt-)Kollegen zeigen, was sie wirklich drauf hat.

Dora and the Lost City of Gold ist ein flotter, harmloser, aber unterhaltsamer Kinderfilm geworden, der eine nette Abenteuergeschichte erzählt. Man tut sich nicht weh, bringt ein paar Witzchen an den Zuschauer und schliesst Isabela Moner als Hauptfigur sofort ins Herz. Dass dabei die "grossen" Namen auf der Strecke bleiben, ist etwas, womit wir in diesem Fall für einmal keine Mühe haben. Weiter so, Dora!

"Dora the Explorer" ist ein gern gesehener Gast auf diversen Fernsehkanälen, wo sie mit ihrer Neugier auf Entdeckungsreisen geht und damit die jüngsten Fernsehzuschauer begeistert. Zusammen mit Äffchen "Boots" bringt sie den Zuschauern neue Sprachen bei, entdeckt kurrlige Dinge und unterhält sich mit ihrem Rucksack (!) oder der Karte, die allesamt in der Animationswelt sprechen können. Nun haben die Verantwortlichen von Nickelodeon das bekannte Mädel auf die grosse Leinwand gebracht und präsentieren mit Dora and the Lost City of Gold einen waschechten Abenteuerfilm, in dem die kleine Dora wundervoll von Isabela Moner dargestellt wird und von dem jetzt wahrscheinlich schon ein Sequel in Planung ist.

Glücklicherweise bemüht sich Dora and the Lost City of Gold gar nicht lange um Erklärungen und Vorstellungen, sondern nimmt uns relative rasch mit ins grosse Abenteuer, das da erst mal High School heisst. Nachdem man diesen Ausflug in die Zivilisation aber recht bald wieder abhakt, geht es dort hin, wo Dora daheim ist: In den Dschungel. Dort kann sie ihre Stärken ausspielen, lässt die Stadtkinder natürlich dumm aussehen und selbst die eigentlich harmlose Story nimmt dort ein bisschen Fahrt auf. Dabei verlässt man sich zwar auf kindgerechte Action, welche aber von sehr gut aufgelegten Darstellern so gezeigt wird, dass auch ältere Semester auf ihre Kosten kommen.

Neben den Jungstars, die ihre Rollen mit viel Engagement und Motivation spielen, sind es vor allem die bekannten "Stars", die diesen Film in die Schlagzeilen bringen. Allerdings sind die Parts von Eva Longoria (Desperate Housewives) und Michael Peña (Ant-Man) eher klein geraten und Danny Trejo sowie Benicio del Toro kriegen wir nur akkustisch zu hören. Sie leihen dem Äffchen (Trejo) und einem gemeinen Fuchs (Del Toro) ihre Stimme.

Selbst wer "Dora" bislang noch nicht kennt, bekommt mit Dora and the Lost City of Gold einen geglückten, weil unterhaltenden Einstieg in deren Universum. Das geht sogar soweit, dass die Gruppe in einer kurzen, aber witzigen Sequenz als die bekannten Animationsfiguren agieren und somit allen zeigen, woher man "Dora" eigentlich kennen sollte.

/ muri