Dolemite Is My Name (2019)

Dolemite Is My Name (2019)

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  2. 118 Minuten

Filmkritik: The Disaster Artist

Netflix
Mit blumiger Sprache zum Erfolg.
Mit blumiger Sprache zum Erfolg. © Netflix

Rudy Ray Moore (Eddie Murphy) hat schon vieles probiert, um im Showgeschäft durchzustarten, unter anderem als Musiker und Comedian. Doch bisher war alles zum Scheitern verdammt. Aber Rudy will nicht so einfach aufgeben und kommt auf die Idee, eine Kunstfigur zu erfinden, die sich auf der Comedy-Bühne die obszönsten Sachen erlauben kann. Der Plan geht auf und sein "Zuhälter Dolemite" wird ein Hit. Das ist Ray aber noch nicht genug. Er will Dolemite auf die Leinwand bringen - und beginnt auf chaotische Art und Weise einen Film mit reichlich Kung-Fu und Verfolgungsjagden auf die Beine zu stellen.

Es ist dies nicht das erste Mal, dass sich die Drehbuchautoren Larry Karaszewski und Scott Alexander mit einer schillernden Figur befassten, die fast ohne Talent, aber mit viel Willenskraft in der Filmbranche durchstartete. Von ihnen stammt nämlich auch das Skript zu Tim Burtons Film über Ed Wood. Auch wenn der Humor in Dolemite is my name gewöhnungsbedürftig ist, dürfte der Blick hinter die chaotischen Dolemite-Kulissen für Film-Fans genug interessant und lustig sein, um dranzubleiben. Dafür muss einfach eine etwas lahme erste Hälfte durchgestanden werden. Immerhin spielt Eddie Murphy die Hauptrolle mit einer ansteckenden Energie, sodass dieses Biopic die ganze Zeit über sehenswert bleibt.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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Kommentare Total: 2

crs

Filmkritik: The Disaster Artist

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WOW Eddie Murphy macht seit Jahren wieder mal Spass. Dolemite ist sehr unterhaltsam und witzig. Aber an einen Ed Wood kommt er trotzdem nicht ran.

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