Batman: Hush (2019)

Batman: Hush (2019)

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  2. 81 Minuten

Filmkritik: Wer ist die Mumie?

«Gut siehst du aus in deinen Netzstrümpfen!»
«Gut siehst du aus in deinen Netzstrümpfen!»

Bruce Wayne (Stimme: Jason O'Mara) hat es nicht leicht. Gerade ist ein kleiner Junge entführt worden und die Rettung führt unseren Fledermausmann gegen den Bösewicht Bane, der sich mit neuem Gift aufgepeppt hat und dadurch noch stärker geworden ist. Doch dieser grosse Brocken ist nicht die Hauptgefahr, mit der sich Batman abgeben muss. Hush, ein mysteriöser Mann zieht im Hintergrund die Fäden und hat das Leben von Bruce Wayne im Visier.

Na super!
Na super!

Im Kampf gegen diese Bedrohung stossen das Duo Batman/Nightwing gemeinsam mit Catwoman auf einen ausser Kontrolle geratenen Superman. Auch Joker ist gefährlich, aber im Vergleich zum eigentlichen Bad Guy bloss Hampelmann. Wer ist dieser Hush, der sich zur persönlichen Gefahr von Wayne entwickelt, ihm immer einen Schritt voraus ist und die Bösewichte der Stadt unter seinen Fittichen hat? Die Lösung geht ihm dabei persönlich näher, als es Bruce Wayne je gedacht hat.

Batman: Under the Red Hood oder Batman: The Killing Joke sind ganz oben in der fiktiven Liste der DC-Animationsfilme zu finden. Nun gesellt sich auch Batman: Hush mit Leichtigkeit dazu. Das Abenteuer macht Spass, ist interessant und hat mit dem Bösewicht Hush einen Charakter zu bieten, der über den normalen super villain hinausgeht.

Die Animationsabteilung von Warner hat über die Jahre immer wieder bekannte und beliebte Geschichten aus der DC-Welt ausgesucht und überwiegend starke und interessante Produktionen auf den Markt gebracht. Nun steht mit Batman: Hush eine der bekanntesten und beliebtesten Stories in den Startlöchern, die bereits als Comic Kult geworden ist. Als Film schön spannend umgesetzt, reiht sich dieses Abenteuer problemlos in die starke Reihe der DC-Animationsfilme ein.

Wer den Hintergrund zu Batman: Hush nicht kennt, dürfte sich anfänglich etwas stark konzentrieren müssen. Die vielen DC-Figuren, das dicht gespannte Netz an Konfrontationen und die Tatsache, dass Joker, Pinguin oder Scarecrow nicht die Hauptgegner sind, sondern im Hintergrund ein Maskierter die Fäden zieht, das alles ist etwas fremd, greift aber hervorragend ineinander. Man bekommt einen Storyansatz geboten, dem knapp 80 Minuten Spannung und Action folgen.

Mit dem Einbezug der Storyline von Catwoman, die sich als ganz verschmust herausstellt, hat Bruce Wayne in Batman: Hush noch eine zweite Angelegenheit zu erledigen, die sich zunächst zwar widerstandslos anfühlt, aber dann doch um einiges komplizierter ist als erwartet. Man kennt ja Bats mit seinen Ansichten und Eigenheiten. Da helfen ihm auch Nightwing und Batgirl nicht unbedingt weiter.

/ muri