Bad Education (2019)

Bad Education (2019)

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  2. 103 Minuten

Filmkritik: Ausser Spesen nichts gewesen, oder?

44th Toronto International Film Festival
"Bringt mir Rektor Skinner!"
"Bringt mir Rektor Skinner!" © Courtesy of TIFF

Der Schulleiter Frank Tassone (Hugh Jackman) und seine Assistentin Pam Gluckin (Allison Janney) haben den Schulbezirk von Roslyn auf Long Island zu grossem Ansehen verholfen. Dank ihnen befindet sich ihre Schule auf dem vierten Platz der besten öffentlichen High-Schools des Landes. Doch die perfekte Fassade bekommt Risse, als die engagierte Studentin Rachel Kellog (Geraldine Viswanathan) für die Schülerzeitung einen Bericht über ein anstehendes Grossprojekt an der Schule schreiben will. Sie findet heraus, dass es gewisse Leute an der Schule mit den Spesenabrechnungen nicht so genau nahmen. Infolgedessen stösst Rachel auf einen Skandal.

Regisseur Cory Finley (Thoroughbreds) zeigt hier die wahre Geschichte des grössten Spesen-Skandals, der jemals an einer US-Schule stattgefunden hat. Die Umsetzung ist gelungen und die Schauspieler sind alle toll (vor allem Hugh Jackman als aufmerksamer Schulleiter), trotzdem hätte man hier mehr daraus machen können (und müssen). Vor allem die unglaubliche Dreistigkeit, mit der die Schuldigen agierten, wäre ideal für ein Feuerwerk schwarzen Humors gewesen. So ist Bad Education ein zwar sauber recherchierter und solid inszenierter Film, doch fehlt ihm das gewisse Etwas, um länger im Gedächtnis zu bleiben. Das gibt ein 'knapp ungenügend'.

Christoph Schelb [crs]

Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.

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