Wolkenbruch (2018)

Sie schiebt er auf die lange Bank...

Genug vom Schidduch! So nennt sich das Verkupplungsritual, mit denen jüdisch-orthodoxe Eltern ihre Zöglinge mit den passenden Ehepartnern zusammenführen. Doch Mordecai Wolkenbruch (Joel Basman), kurz: "Motti", ist ein besonders schwieriger Fall: Keine der vielen jungen Damen, die seine eifrige Mutter (Inge Maux) für ihn schon ausgesucht hat, löst auch nur ansatzweise Schmetterlinge in seinem Bauch aus. Im Gegenteil: Die Vorstellung, dass mit der Heirat sein weiterer Lebensweg nach jüdischer Tradition schon vorgezeichnet scheint, bereitet ihm Bauchschmerzen.


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3.0 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: Schweiz 2018
Genres: Komödie, Drama
Laufzeit: 90 Minuten

Kinostart: 25.10.2018
Verleih: DCM Film

Regie: Michael Steiner
Drehbuch: Thomas Meyer
Musik: Adrian Frutiger, Michael Schertenleib

Darsteller: Noémie Schmidt, Joel Basman, Sunnyi Melles, Udo Samel, Lena Kalisch, Rachel Braunschweig, Anina Mutter, Kaspar Weiss, Shelley Kästner, Inge Maux, Oriana Schrage, Friederike Frerichs, Zoe Simijonovic, Alexander Seibt, Philippe Graber, Michael von Burg, Kamil Krejci, Joey Zimmerman, Eylon Kindler, Tatjana Ochsner

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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5 Kommentare

Das war ein erfrischend gutgemachter und witziger Film. Die Schauspieler sind fast alle top, insbesondere der Hauptdarsteller und seine Mutter. Die Dialoge sind gut geschrieben und die Pointen auf den Punkt und immer wieder überraschend. Sicher auf gleichem Niveau wie die göttliche Komödie, nur witziger...

Waren an der Vorpremiere von Wolkenbruch in Zug, bei ausverkaufter Aufführung!
Sehr gute Präsentation durch die diversen Filmschaffenden und Produzent!
Film und Musik waren für uns speziell und bereichernd. Es lohnt sich, nach dem lesen vom Buch auch diesen Film zu sehen! Gratulation!

War ein meist sehr lustiger, unterhaltsamer Film. Ob die orthodoxen Juden den lustig finden, sei dahin gestellt. Auch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Kenne die jüdischen Bräuche wirklich nur oberflächlich. Trotzdem nimmt der Film einem in eine doch sehr spezielle Welt mit hinein.

Aber ob der Film einem jetzt mehr zur jüdischen Kulrur hin nimmt oder eher das bestätigt, was man sich so denkt - muss jeder selber wissen.

Jedenfalls mal ein ganz anderer Film. So total nicht hollywoodmässig - und das hat uns gefallen!

Es scheint so, als sei "ebe" endlich doch noch im mediokren, Schweizer Kritikerkuchen angekommen.

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