Widows (2018)

Widows - Tödliche Witwen

Don't sweat it.

Veronica (Viola Davis), Alice (Elizabeth Debicki) und Linda (Michelle Rodriguez) haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Doch ihre Ehemänner verüben regelmässig kriminelle Akte, wobei bei deren neustem Job so ziemlich alles schief läuft. Beim Versuch, zwei Millionen zu stehlen, werden die Männer von der Polizei überrascht und bei einer Explosion allesamt getötet. Viel Zeit zum Trauern bleibt für die drei Witwen jedoch nicht. Denn neben ihren Ehemännern verschwanden auch die zwei Millionen Dollar im Feuerball.


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4.5 Sterne 

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Film-Informationen

Deutscher Titel: Widows - Tödliche Witwen
Französischer Titel: Les Veuves

Drehorte: Grossbritannien, USA 2018
Genres: Crime, Drama, Thriller
Laufzeit: 128 Minuten

Kinostart: 06.12.2018
Verleih: 20th Century Fox

Regie: Steve McQueen
Drehbuch: Gillian Flynn, Steve McQueen, Lynda La Plante
Musik: Hans Zimmer

Darsteller: Viola Davis, Liam Neeson, Jon Bernthal, Manuel Garcia-Rulfo, Coburn Goss, Michelle Rodriguez, Alejandro Verdin, Bailey Rhyse Walters, Elizabeth Debicki, Carrie Coon, Robert Duvall, Colin Farrell, Molly Kunz, James Vincent Meredith, Brian Tyree Henry, Daniel Kaluuya, Eric C. Lynch, Michael Harney, Brian King, Ann Mitchell

» The Internet Movie database (IMDb)


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3 Kommentare

Steve McQueens erster Film ohne Michael Fassbender ist zugleich mein neuer persönlicher Favorit.
Widows hat eine sehr gelungene und intensive Eröffnungssequenz, die in dem eher ruhigen Thriller für sich steht. Der Dreh- und Angelpunkt des Films ist Viola Davis. Nicht nur als zentrale Handlungsfigur, sondern auch von der schauspielerischen Leistung her. Man sieht es auch in der zum Teil sehr zärtlichen Art mit der McQueen sie inszeniert, die intimen Close-ups sind grossartig. Es gibt viele Szenen, in denen es um Verlust geht, die Szene mit der Fensterspiegelung gehört für mich zu den emotionalsten. Neben Davis spielen auch Michelle Rodriguez, Elizabeth Debicki und Daniel Kaluuya ihre Rollen sehr stark. Liam Neeson, Robert Duvall und Colin Farrell ergänzen den beeindruckenden Ensemblecast.
Widows erzählt viele Geschichten gleichzeitig, aber die Übergänge sind fliessend. Nur die Rückblenden um Marcus fielen für mich etwas heraus. Im Süden von Chicago geht es nicht nur um politische Macht. McQueen erzählt hier so viel über Klassenkampf, Rassismus und bestehende Institutionen. Bei all der Intensität der Hauptfiguren ist es erstaunlich, wie kalt und schnell der eigentliche Raub abläuft. Das hier ist eben kein verspielter Oceans Raubzug. Die Auflösung der Geschichte hat mich nicht ganz gepackt, aber der extrem positive Gesamteindruck überdeckt das ein oder andere Handlungselement.
Widows ist ein moderner amerikanischer Thriller und ein ausgezeichneter Film.

Steve McQueens Widows ist ein Slowburner wie wir ihn gerne öfters sehen würden. Dazu ist er auch noch Polit-Krimi im Stile von The Wire, ein Heist-Movie à la Ocean's 8 nur auf anderer Humorebene und ein Actiondrama ganz nach Heat. Die Besetzung ist ausnahmslos grossartig und die Geschichte macht vor allem im zweiten Teil richtig Spass.

Gerade zu Beginn hat McQueen etwas Mühe die verschiedenen Subplots miteinander zu verbinden. Vieles wirkt lose und nicht sehr zusammenhängend. Wichtige Details bleiben nur schwer erkennbar, was es schwierig macht dem Plot zu folgen.

Trotzdem ein richtig guter Film, der mir je länger desto besser gefiel.

4.5

» Filmkritik: Viola's Four