Tomb Raider (2018)

Hät ich in Japanisch bloss besser aufgepasst...

Lara Croft (Alicia Vikander) ist die Tochter des Geschäftsmannes Lord Richard Croft (Dominic West), der seit sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Inzwischen ist Lara erwachsen geworden, hat aus dem Potenzial, das ihr ihr Vater zusprach, bisher nichts gemacht. Als Fahrradkurierin liefert sie Essen aus und verdient sich damit ein bisschen Geld, was zum Leben aber nicht wirklich ausreicht.


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: Grossbritannien, USA 2018
Genres: Action, Abenteuer
Laufzeit: 118 Minuten

Kinostart: 15.03.2018
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Roar Uthaug
Drehbuch: Geneva Robertson-Dworet, Alastair Siddons, Evan Daugherty
Musik: Junkie XL

Darsteller: Alicia Vikander, Dominic West, Walt Goggins, Daniel Wu, Kristin Scott Thomas, Derek Jacobi, Alexandre Willaume-Jantzen, Tamer Burjaq, Adrian Collins, Keenan Arrison, Andrian Mazive, Milton Schorr, Hannah John-Kamen, Peter Waison, Samuel Mak, Sky Yang, Civic Chung, Josef Altin, William Postlethwaite, Roger Nsengiyumva

» The Internet Movie database (IMDb)


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6 Kommentare

Lauer Actionfilm mit einer langweiligen Hauptfigur. Hat mir nicht gefallen, da ihr die Reife und Power gefehlt haben. Denke aber, das eine Fortsetzung kommt - da ist noch ein bisschen Kohle zu machen...

Lara Croft hat eine sehr lange Geschichte hinter sich und mauserte sich über viele Game-Titel zur Ikone unter den PC-Helden. Nach vielen eher mässigen Inkarnationen feierte sie dann 2013 das grosse Comeback als Tomb Rider völlig neu aufgelegt wurde. Neu erfunden und mit realistischen Körperproportionen begleiteten wir da ein übermütiges Mädchen, das sich in ein Abenteuer stürzte und sich dann auf der abgelegenen Insel unter widrigsten Umständen zur Frau und zum Survivor mauserte.

Grundsätzlich eine eindrückliche Story, welche im Spiel sehr düster und brutal erzählt wurde und wilde Actionsequenzen mit Schleichszenen und äusserst traumatisierenden Momenten mixte. Doch von alldem merkt man im neuen Film wenig. Klar haben sie mit Alicia Vikander so ziemlich die perfekte Lara Croft gefunden, welche genau so verletzlich wie intensiv sein kann, doch leider kann der Rest kaum überzeugen.

Grundsätzlich wirkt Tomb Raider wie ein Produzenten-Film, der es allen recht machen will, und genau deswegen versagt. Er ist etwas Schatzsuche, er ist etwas Coming of age und mixt dies dann mit völlig überrissen wirkenden Actionsequenzen, die beinahe 1:1 aus dem Game übernommen wurden und gerade deswegen nicht wirklich passen wollen. Die Gegenspieler wirken dabei genau so blass wie die lustlos dahingeschluderte Auflösung, wenn als sie letztendlich das Grab erreichen.

Fazit: Da kann noch so viel Abrissbirne-Archäologie nicht helfen. Tomb Raider will es allen recht machen und findet dabei über die ganze Laufzeit keine Identität. Er ist von vielem etwas, aber unter dem Strich ist es hauptsächlich eine mässig interessante Neu-vorstellung von Lara Croft und eine viel zu glatte sowie unspektakuläre Angelegenheit, bei der man sich lieber mehr an die düstere und brutale Handlung der Game-Vorlage gehalten hätte.

Grundidee der Story wäre eigentlich toll. Aber grottenschlechte CGI, schwache Rätsel und Fallen, schwachsinnige Handlungen, z.B.

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hätte Lara den Bösewicht einfach mitsamt der Leiter in das Tal der verlorenen Seelen befördern können

und ein inkonsitenter Wechsel zwischen echt Schmerzen haben und 5min später dann alles locker wegstecken... Ein Film zum Wegstecken! Trotz Alicia Vikander. Jumanji bleibt da einem in viiiel besserer Erinnerung.

Mittelmässiger Action Film ohne wirkliche Höhepunkte. Alicia ist eine wunderbare Schauspielerin - aber sie ist keine Lara Croft! Überhaupt kein Lara Croft Feeling im ganzen Film, da ist es auch wenig hilfreich wenn man sich mit diesen Film an den neuen Tomb Raider Spielen orientiert hat. Kein schlechter Film aber bei weitem auch kein guter Film.

Tomb Raider ist in etwa gleich unnötig wie The Mummy, mit dem Unterschied, dass Alicia Vikander im Gegensatz zu Tom Cruise eine Bereicherung für die Franchise darstellt. Sie ist das Highlight eines sonst sehr durchschnittlichen Films. Wirklich sehenswert ist hier kaum was, so richtig schlecht aber auch nicht. Doch wenn man so an Reboots rangeht, kann man es eigentlich auch gleich sein lassen.