Star Wars Rebels - Season 4 (2018)

Star Wars Rebels - Season 4 (2018)

  1. , ,
  2. 22 Minuten

Filmkritik: Einmal geht auch das Beste zu Ende

SchmusiBusi geht immer!
SchmusiBusi geht immer!

Das Team um Jung-Jedi Ezra Bridger und seinen Meister Kanan ist auf Sabines Heimatwelt Mandalore gelandet und muss dort eine Revolution in Gang setzen. Das Imperium, das dort die Herrschaft hat, will vertrieben werden, aber zuerst müssen sich die Mandalorian-Clans zusammenfinden können. Desweiteren wird das Rebellenteam von dem geheimnisvollen Saw Guerrera kontaktiert, um eine Superwaffe des Imperiums zu boykottieren. Dabei müssen sie feststellen, dass dem Kerl, trotz allen guten Absichten, nicht zu trauen ist.

Bös trägt Blau
Bös trägt Blau

Nach diversen Kämpfen gegen das Imperium macht sich Ezra nun auf, seine Heimat Lothal zu retten. Dort muss der junge Jedi zeigen, wie stark die Macht in ihm schon ist und sich in ein brandgefährliches Duell mit Grossadmiral Thrawn einlassen, der ihm allerdings überlegen zu sein scheint. Doch der Planet, die Heimat, hat noch einige Überraschungen auf Lager, so dass sich Ezra von Wölfen führen lassen und in den mysteriösen Jedi-Tempel eindringen kann. Doch auf das, was ihn dort erwartet, gibt es keine Vorbereitung und kein Training...

Die Abschlussstaffel der tollen Serie bietet viel zu sehen und hören. Die Ereignisse der letzten Folgen werden interessant und auch geheimnisvoll inszeniert, und mit dem bösen blauhäutigen Grossadmiral hat die dunkle Seite einen Vertreter, mit dem nicht zu spassen ist. Das ergibt 15 Abschlussfolgen, die ihre Höhen und Tiefen haben, aber zu einem angenehmen, weil überzeugenden Ende finden. Schade eigentlich, da hätten wir gerne noch ein bisschen zugeschaut...

Seit 2014 hat sich Star Wars Rebels von der Kiddie-Serie bis hin zum recht erwachsenen Drama entwickelt. Leider ist nun mit Star Wars Rebels - Season 4 das Ende der Reise erreicht, die liebgewonnenen Figuren müssen verabschiedet und die Story fertig erzählt werden. Das schaffen die Macher mit viel Mysterium und einigem an Dramatik.

Richtig, diese letzte Staffel ist nicht so actionlastig, wie man es eigentlich hätte erwarten dürfen - immerhin steht das grosse Finale ja an. Dieses ist stattdessen mit viel Dialogen und Erklärungen vollgepackt, was der Geschichte rund um Jedi Bridger zwar ein schönes Ende bereitet, aber halt den finalen «Kawumm» vermissen lässt. Aber es klappt wunderbar! Die Serie hat bewiesen, dass zwar ein paar schöne Schlachten und Schiessereien nie falsch sind, aber im Grossen und Ganzen halt die Story und die Hintergründe viel interessanter sind.

Die Charaktere der «Ghost»-Besatzung bekommen ihren gebührenden Abschied und haben sich wunderbar entwickelt. Vor allem der junge Jedi hat einen grossen Sprung vom Lausbub mit speziellen Kräften bis hin zum ernstzunehmenden Kämpfer gemacht. Er ist noch nicht an seinem Ziel angekommen, hält aber die Truppe mit Mut und Tapferkeit beisammen. Über den Roboter Chopper darf gelacht werden, die Mandalorianerin bekommt vor allem am Anfang der Staffel viel zu tun, und wenn sich am Ende sogar einer der Gruppe seinem Schicksal ergeben muss, dann tut das ein bisschen im Herzli weh.

/ muri