Skin (2018/V)

Bryon ist Teil des Vinlanders Social Club, der rechte Ideologien vertritt. Doch als er auf einer Versammlung auf Julie und ihre drei Kinder trifft, findet er die nötige Kraft, um der Gang den Rücken zu kehren. Doch so einfach ist der Ausstieg nicht.

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
120 Minuten
Produktion
2018
Kinostart
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Trailer Deutsch, 02:27

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Das geht unter die Haut

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In diesem Drama nach einer wahre Begebenheit versucht der Neonazi Byron, aus der Szene auszusteigen. Dafür durchläuft er einen langen, oft auch schmerzhaften Gesinnungswandel.

Jetzt im Kino!

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Kommentare Total: 2

yan

Jamie Bell hätte eine Oscarnomination verdient für seine Rolle in Skin. Doch aus politischen Gründen wird damit wohl nichts werden.

Eigentlich sind es aber genau solche Filme, die die heutige Zeit bräuchte. Filme, die aufzeigen, das rassistisches Gedankengut und Hass auch oft in den eigenen vier Wänden entsteht und eine reine Erziehungsfrage ist. Byron "Pitbull" Widner war ein verwahrloster Teenager, als er in die Szene rutschte. Dies nicht etwa, weil er Minderheiten hasste, sondern weil die "neue Familie" nett zu ihm war und ihm ein Dach über dem Kopf bot.

Der Familie gegenüber ist man loyal! Jahrelang war Byron seiner "Familie" treu ergeben. Erst der Kontakt mit einer aussenstehenden, alleinerziehenden Mutter von drei Kindern ändert sein Handeln und Denken. Dieser Wandel wäre der interessanteste Part der Biographie und ist daher auch ein bisschen das Problem. Dieser besagte Wandel ist nämlich kaum zu sehen. Dies unterstreicht zwar die Tatsache, dass Byron nie wirklich rechtsextrem war, sondern einfach ein anderes Umfeld um sich haben musste, um sein wahres Ich zeigen zu können. Aus unerklärlichen Gründen hat man die Story da etwas angepasst - wahrscheinlich um deutlicher zu machen, weshalb Byron aus der Szene aussteigen wollte. Hier wirkt Skin für mich nicht ganz einleuchtend, da man es schlicht nicht sieht.

Mal abgesehen von Byron und seiner Geschichte, ist Skin auch ein Film über die Organisation, die solche Teenager und junge Erwachsene aus der rechten Szene "befreit". Hier hätte ich gerne noch etwas mehr gesehen.

Von mir gibt es 4 von 6 entfernte Gesichtstattoos ;)

jst

Filmkritik: Das geht unter die Haut

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