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The Scorpion King: Book of Souls (2018)

The Scorpion King: Book of Souls (2018)

Oder: Was würden wir bloss ohne dich machen....

Hoch zu Ross!

Hoch zu Ross!

Nebresek (Peter Mensah) ist ein Kriegstreiber und brutaler Herrscher über sein Volk. Nach langer Suche hat er endlich, tief unten im Dunkeln, ein göttliches Schwert gefunden, dessen Besitzer unbesiegbar ist. Mit dieser neuen Waffe macht er sich auf, die Völker des Landes zu erobern, zu unterjochen und zu killen. Seinem Wahn kann sich nur einer in den Weg stellen, aber der hat so überhaupt keine Lust, sich irgendwie in die Probleme anderer einzumischen.

König inkognito

König inkognito

Mathayus (Zach McGowan), der "Scorpion King", lebt in einem kleinen Dorf, schmiedet Waffen und will in Ruhe gelassen werden. Als aber die Schergen des Nebresek auftauchen, Menschen töten und auch Mathayus verwunden, entflammen Rachegefühle im Krieger. Gerettet von einer Kriegerin (und viel Hokuspokus mit Skorpionen) macht sich Mathayus auf, das zu finden, was dem Wahnsinn ein Ende bereiten kann. Er sucht das "Buch der Seelen", das nicht nur in einer anderen Welt liegen soll, sondern auch sonst noch einige Überraschungen parat hat.


Film-Rating

The Scorpion King: Book of Souls ist sicher besser als die schwachen Vorgänger, muss aber Abstriche in Charakterentwicklung und Storytelling machen. Ausserdem fehlen Witz und Leichtigkeit für eine solche Abenteuerserie, von der Spannung ganz zu schweigen. Immerhin geht's ein kleines Schrittchen in eine bessere filmische Zukunft, sofern der einst so mächtige Scorpion King denn noch eine hat...


Vor 16 Jahren startete The Scorpion King als Spin-off der erfolgreichen The Mummy-Filmreihe. Damals noch als flotter Actionfilm unterwegs, hat sich die Reihe um den Krieger Mathayus danach in Richtung der "Direct-to-Video"-Sektion entwickelt, lieferte schmalbrüstige Geschichten und überforderte Helden. Mit dem New Yorker Zach McGowan (Agents of S.H.I.E.L.D. oder Dracula Untold) wurde jetzt der nächste Muskelmann als Hauptdarsteller engagiert.

Eins vorneweg, The Scorpion King: Book of Souls ist nicht mehr ganz so misslungen wie die Vorgänger, fühlt sich aber halt einfach nicht wie ein richtig starker Actionfilm an. Es geht zwar aufs grosse Abenteuer, und die ständigen Prügeleien und Kämpfe müssen wohl dazugehören, aber mittendrin blitzen ganz schüchtern auch Bilder und Sequenzen auf, die neugierig machen. Und auch Hauptkämpfer McGowan entwickelt sich mit zunehmender Filmdauer zum soliden Recken, der zwar die Leichtigkeit eines Dwayne Johnson vermissen lässt, aber immerhin ernster zu nehmen ist, als beispielsweise Victor Webster, der den Skorpionkönig in den schwachen Sequels verkörperte.

Inhaltlich wird in The Scorpion King: Book of Souls der Fokus auf die grosse Suche nach dem titelgebenden Buch gelegt. Das entpuppt sich als Überraschung, und auch wenn die finalen Fights in etwa so interessant sind wie in einer Sandalen-TV-Serie der Neunziger, so macht man mit der Story eigentlich alles richtig. Gefährliche Nebenfiguren (Sandkrieger) tauchen auf, ein Sidekick (der Golem aus Lehm) darf für Unterhaltung sorgen und der finale Kuss fehlt auch nicht.


OutNow.CH:

Bewertung: 2.5

 

06.12.2018 / muri

Community:

Bewertung: 2.3 (2 Bewertungen)

 

 

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