Sauerkrautkoma (2018)

Sauerkrautkoma (2018)

Oder: Punkt, Punkt, Koma, Strich

«Was machst du da mit meiner Perücke?»

«Was machst du da mit meiner Perücke?»

Dass Franz Eberdorfer (Sebastian Bezzel) notorisch in Schwierigkeiten gerät, ist nichts Neues. Nun scheint es seinen Vorgesetzten aber zuviel um den lethargischen Taugenichts geworden zu sein. Als dieser nämlich eines Morgens auf den Posten kommt, sitzt in seinem Bürostuhl ein Nachfolger, der gerade dabei ist, sich Senfherzchen auf den Leberkäs zu schmieren. Der Franz sei nach München abkommandiert worden. Was Eberhofer als «Beförderung» verkauft wird, kommt ihm eher als «Entsorgung» vor.

Ein Auffahrunfall, der einfährt.

Ein Auffahrunfall, der einfährt.

Die Nachricht haut auch seine Freunde aus den Socken. Darauf erst mal ein Weizen am Volksfest. Eberhofer entgeht dabei, dass seine Susi (Lisa Maria Potthoff), die er eigentlich auch schon lange heiraten sollte, dabei ist, ihm mit dem «feschen Fleischi» davonzulaufen. Tatsächlich hat er andere Sorgen, denn am nächsten Tag steht der Umzug in die Landeshauptstadt an. Wenigstens erwartet ihn am Tiefpunkt seiner Karriere nicht nur eine Wohnung bei seinem Kumpel Rudi (Simon Schwarz), sondern auch unverhoffte Rettung - in Form einer Leiche im Kofferraum seines Vaters.


Film-Rating

Das nächste Kapitel der bayerischen Erfolgsgeschichte um Franz Eberhofer ist da. Und weil die Geschichten um den trotteligen, aber liebenswürdigen Dorfpolizisten aus Niederkaltenkirchen bisher dermassen gut angekommen sind, kommt es nicht von ungefähr, dass sich Sauerkrautkoma von seinen Vorgängern nicht wirklich unterscheidet. Somit bleibt von den Dreharbeiten wiederum eine mittelmässige Komödie übrig, die zwar ihren Sinn für absurde Situationen ausspielt, aber in Sachen Erzählführung noch immer grosse Baustellen und Fragezeichen aufweist.

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OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

26.07.2018 / arx

Community:

Bewertung: 3.0 (1 Bewertung)

 

 

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