Roma (2018)

Maid made in Mexico

Die junge Cleo (Yalitza Aparicio) arbeitet 1971 als Hausmädchen bei einer Familie der oberen Mittelklasse in Mexico Citys Viertel Colonia Roma. Zusammen mit ihrer guten Freundin Adela (Nancy García) - beide sind mixtekischer Abstammung - kümmert sie sich um den Haushalt, sorgt für die Kinder und pflegt ein sehr gutes, inniges Verhältnis zur Familie. Mutter Sofia (Marina De Tavira) lädt sie sogar ein, an der grossen Weihnachtsfeier bei ihrem Onkel teilzunehmen. Wer hingegen nicht teilnimmt, ist Sofias Ehemann Antonio (Fernando Grediaga), der sich auf einer seiner angeblichen Geschäftsreisen befindet.


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5.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehorte: Mexiko, USA 2018
Genre: Drama
Laufzeit: 135 Minuten

Regie: Alfonso Cuarón
Drehbuch: Alfonso Cuarón

Darsteller: Yalitza Aparicio, Marina de Tavira, Diego Cortina Autrey, Carlos Peralta, Marco Graf, Daniela Demesa, Nancy García García, Verónica García, Andy Cortés, Fernando Grediaga, Jorge Antonio Guerrero, José Manuel Guerrero Mendoza, Latin Lover, Zarela Lizbeth Chinolla Arellano, José Luis López Gómez, Edwin Mendoza Ramírez, Clementina Guadarrama, Enoc Leaño, Nicolás Peréz Taylor Félix, Kjartan Halvorsen

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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5 Kommentare

Guter Film aber er hat mich nicht vom hocker gehauen wie dunkirk Manchester by the sea Oder call me by your name ! Star is Born war der beste und First man auch super !!

@yan
+1!

Vielfach leider gelangweilt. Es passiert (gewollt) lange Zeit nichts und auch wenn das Ganze als intime Liebeserklärung gelten soll (und die ganze Redaktion deswegen in Lobeshymnen verfällt) - mir hatte es zuwenig Story, zuwenig Fleisch und die über 2 Stunden Filmdauer sind IMO zu lang.

Aber vielleicht bin ich einfach zu wenig künstlerisch unterwegs ;)

Skizzen von Erinnerungen handwerklich brillant und auf allerhöchstem ästhetischem Niveau umgesetzt. Am spannendsten sind die jedoch mehr oder weniger versteckten Hinweise zu den früheren Werken Cuaron's. Er überlässt es dem staunenden Betrachter sich Farben und Geschichte selber vorzustellen, denn die dicht und mehrdimensional konstruierten Szenen bewegen ich bereits an der Grenze der Reizüberflutung.

Schön anzusehen, gut gespielt und mit langen Einstellungen interessant gefilmt. Dafür gibt‘s 3 Sterne.

Wer eine Handlung sucht, wird zwar fündig, doch mehr als abgefilmter Alltag bekommt man in den 135 Minuten nur selten zu sehen. Mit seinen Schwarzweiss-Bildern gleicht Roma darum oft mehr einer Instagram-Bilderstrecke, als einem Spielfilm-Drama. Das krasse Gegenstück zu all den Popcorn-Blockbuster kann man jetzt wie die meisten Kritiker und Cineasten in den Himmel loben; denn als künstlerisches Projekt ist Roma sicher ein ambitioniertes, mutiges und möglicherweise sehr intimes Werk.

Meiner Meinung nach fehlt es dem Film aber an echter Emotionalität, die über den künstlerischen Aspekt hinausgeht und an einer Geschichte, die mehr durch die darin agierenden Menschen, als durch ihre Einstellungen und Bildern in Erinnerung bleibt.

» Filmkritik: Roma = Amor