Mute (2018/II)
Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
126 Minuten
Produktion
, 2018
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OutCast - Episode 30: Die Netflix-Filmlandschaft

OutCast

Auch am Osterwochenende nimmt die OutCast-Crew nicht frei, sondern diskutiert über die Netflix-Filmlandschaft und deren letzte Abwürfe "Mute", "Annihilation" und "The Cloverfield Paradox".

Vom Regisseur von "Moon": Erster Trailer zum Sci-Fi-Film "Mute"

Duncan Jones gehört dank "Moon" und "Source Code" zu den aufregensten jungen Regisseuren der Welt. Nach seinem Blockbuster-Ausflug mit "Warcraft" hat er nun wieder einen kleineren Sci-Fi-Film gedreht.

Kommentare Total: 1

db

Schon tragisch. Nach dem genialen Moon ging es nur noch bergab. Warcraft war schon ein Film der Visuell überzeugte, aber ansonsten versagte. Mute ist da nicht anders. Sie haben sich redlich bemüht einen Film zu bieten, der sehr viele schöne Bilder liefert - aber wenn man das Worldbuilding eine Sekunde hinterfragt, zerfällt es. Das gleiche gilt auch für die Charaktere. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, bei denen alle ihre zusammenhangslose Ziele verfolgen während dazwischen ein stumme Nase herumtaumelt, die versucht das Verschwinden seiner Freundin zu lösen, die man nur wenige Minuten gesehen hat und deshalb kaum vermisst.

So dümpelt der Film viel zu langfädig dahin, findet dabei keinen Roten Faden und kombiniert viel zu viele Themen, die er dann doch nur derart oberflächlich streift, sodass man sich primär fragt, warum sie überhaupt in den Film eingebaut wurden.

Von dem her, netter Film und Netflix ist sicher eine gute Platform für solche Experimente, aber im Direktvergleich mit Moon, ist dies höchstens ein halbgarer, verzettelter Frankenstein, von dem nur äusserst wenig hängen bleibt.

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