Mortal Engines (2018)

Mortal Engines (2018)

Mortal Engines: Krieg der Städte
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  3. 128 Minuten

Kommentare Total: 6

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pps

Filmkritik: Steelpunk oder Stealpunk?

solanumnigrum

Es tut mir sehr leid aber ich kann mich mit meiner Enttäuschung nicht abfinden. Zuerst: Es steht überall, dass der Film von Peter Jackson ist. Klar, er hat am Drehbuch mitgearbeitet aber das reicht mir nicht.

Hugo Weaving und Jihae Song machen ihre Sache super. Da hört es aber bereits auf.
Die Steampunk-Elemente, Special Effects und auch sonstige Animationen sind der einzige Grund, warum es mich noch im Kino gehalten hat.

Nebst einer viel zu langen, sehr langweiligen Story, spielen die Schauspieler eher mässig. Die Sprüche sind Standard und könnten aus jedem beliebigen Actionfilm stammen.

"Leider" gibt es dann auch noch eine schnulzige Liebesgeschichte und einige fatale Filmfehler.

Fazit: Knapp 3 Sterne - mehr nicht.

muri

Enttäuschende Story, harmlose Charaktere und viel zu wenig für einen "Peter Jackson"-Film. Zwischendurch blitzt mal was Aufregendes auf, aber als Gesamtpaket zu lang, zu langweilig und schlichtweg nicht gut. Schade, hatte mir viel mehr erwartet und erhofft.

yan

Not my cup of tea...
Stimme muri in jedem Punkt zu. Zudem fand ich auch die Besetzung nicht besonders gut gewählt, obwohl ich mich sehr auf Robert Sheehan aus Misfits gefreut habe.

db

Habe viel von dem Film erwarted. Scenario klang frish und im bereich world-building und set-design haben sie sich wirklich mühe gegeben. Leider gibt es kaum mehr als 3 sterne. Die Handlung versucht 100 mässig interessante storylines unter einen Hut zu bringen - zerstört dabei ziemlich alles was sie berührt und Robert Sheehan Charakter Tom geht von anfang an derart auf die Nerven, dass man ihnen auch die obligatorische Lovestory nicht abnimmt.

Da kann auch die grosse Abschlussschlacht nicht mehr helfen - es bleibt eine langfädige und holprige Geschichte, welche sich zu fest verzettelt und am Ende doch nur Figuren produziert, wleche meistens Kanonenfutter sind. Grundsätzlich hätte Hester Shaws Charakter keinen side-kick benötigt um ihre Rolle auszuüben.

Anyway nette Ansätze aber unter den Erwartungen.

Benster

Visuell ist der Film eine Wucht. Fantasievoll, kreativ - man würde am liebsten gleich einen Rundgang in einer dieser fahrenden Städte machen. Auch die Rahmenhandlung ist gut gelungen (Zivilisation in 1'000 Jahren).
Negativ fällt das schwache Drehbuch ins Gewicht. Dafür blieb neben den visuellen Effekten wohl kein Budget mehr übrig. So ist z.B. zu keinem Zeitpunkt klar, was den Bösewicht eigentlich antreibt. Auf der einen Seite scheint er vernunftbegabt und im Besitze eines moralischen Kompasses, auf der anderen Seite haut er auf seinem Weg - völlig unmotiviert - alles kurz und klein und will am Schluss auch noch die eigene Stadt in den Untergang führen. Warum bloss?!? Zudem ist die Rolle seiner Tochter total überflüssig, weil sie nicht den geringsten Einfluss auf die Handlung hat.

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