The Mercy (2018)

The Mercy (2018)

Vor uns das Meer

Der Amateursegler Donald Crowhurst hat sich zum Ziel gesetzt, das Sunday Times Golden Globe Race zu gewinnen und mit dem Preisgeld seine Firma zu retten sowie seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Mit seinem unfertigen und selbst entworfenen Boot sticht er in in See.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
112 Minuten
Produktion
2018
Kinostart
,
Links
IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, mit deutschen und französischen Untertitel, 02:23

Ade, Mässi!

Auf hoher See sind viele Menschen zu Helden geworden. Noch mehr aber sind den Wellen, dem Feind oder sich selbst zum Opfer gefallen. Einer davon ist der britische Unternehmer Donald Crowhurst.

Kommentare Total: 3

tworivers

"Distanziert und lustlos" halte ich für etwas übertrieben. Immerhin werden im Film wichtige Aspekte angesprochen und vor Augen geführt, die einen nicht kalt lassen sollten: der für die Sehnsucht zu zahlende Preis, der unmögliche Ausweg aus der Betrügerei, die öffentliche Lüge mit allen ihren Konsequenzen. Der Film ist auch eine Reflexion über die Medien und denunziert die vor allem am Sensationalismus interessierte gierige Masse.

Benster

Mann verlässt Frau und Kinder, um sich auf ein unberechenbares, gefährliches und völlig unverantwortliches Abenteuer einzulassen. Ok, warum nicht, vor ein paar Jahrzehnten war es wohl nicht unüblich, seine Lieben zu Hause im Stich zu lassen. Sie fügt sich, hält brav den Mund und hofft schweigend, dass er es sich nochmal überlegt. Soweit der Plot.
Die Umsetzung ist schlecht. Es gibt keine Emotionen zwischen den Eheleuten und der Protagonist zeigt keine Leidenschaft für das Abenteuer, in das er sich stürzt. Segeln gehört sicher auch nicht zu den Kompetenzen des Regisseurs. Der ganze Film wirkt distanziert und lustlos wie eine Flaschenpost, die langsam im Meer verrottet. Insofern ging mir persönlich sein Schicksal auf dem Segelschiff am Allerwertesten vorbei. Zurück bleibt das Unverständnis darüber, wie ein Vater derart unmotiviert und gleichgültig seine Familie ihrem Schicksal überlassen kann

arx

Filmkritik: Ade, Mässi!

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