Der Klang der Stimme (2018)

Der Klang der Stimme (2018)

Oder: «En Ton lügt nöd»

We're so excited!

We're so excited!

Der eine produziert die unmöglichsten Klicklaute mit seinem Mund, eine andere ist auf der Suche nach dem «360-Grad-Sound». Jemand gibt ein «Upupupupupupu» von sich, ein anderer jagt stimmliche Phänomene. Wenn man sich Andreas Schaerer, Regula Mühlemann, Miriam Helle und Matthias Echternach anschaut, wird einem nichts Aussergewöhnliches ins Auge springen. Wenn man ihnen aber zuhört, wird binnen Sekunden klar, dass bei ihnen allen etwas Besonderes vonstatten geht.

I have seen your heart and it is mine!

I have seen your heart and it is mine!

Worin liegt die Kraft der menschlichen Stimme? Welche Extremsituationen kann man mit ihr herbeiführen? Alle Mitglieder des oben genannten Quartetts arbeiten und forschen täglich mit der Stimme und wissen insbesondere, wie viele unbekannte Operatoren an ihrem Arbeitsgerät noch vorhanden sind. Denn jeder Schritt, mit dem sie sich ihrem Geheimnis zu nähern scheinen, entdeckt ihnen wiederum neue faszinierende Seiten. So bleibt ihnen vor allem etwas: weiterzuforschen und sich der Unerklärlichkeit der Kraft der menschlichen Stimme hinzugeben.


Film-Rating

Dass er Fan des Mysteriums «Stimme» ist, gibt Der Klang der Stimme schnell zu und reiht interessante Ausflüge in verschiedene Berufe aneinander, die mit dem Instrument der menschlichen Stimme arbeiten. Im Grossen und Ganzen fügen sich die Trips jedoch zu einem beschränkt aufregenden Pop-Art-Bild zusammen: viermal dasselbe, aber eben in wortwörtlich unterschiedlicher Tönung. Die Esoterik dieses filmischen Ausflugs kann in Staunen versetzen und gleich darauf unsäglich auf die Nerven gehen. Basiswerk will der Film nicht sein, sondern Extrem- oder Grenzsituationen vor Ohren führen, die aufgrund seiner mosaikhaften Erzählweise aber nur teilweise zu packen wissen.

» Ausführliche Kritik anzeigen


OutNow.CH:

Bewertung: 3.5

 

24.01.2018 / arx

Community:

Bewertung: 4.0 (2 Bewertungen)

 

 

» Deine Wertung?

Kommentare:

1 Kommentar