Jurassic World: Fallen Kingdom (2018)

Jurassic World: Fallen Kingdom (2018)

Jurassic World: Das gefallene Königreich
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  3. 128 Minuten

Filmkritik: Wird das Leben sauer, braucht man Dino-Power!

Wer zuerst blinzelt....
Wer zuerst blinzelt....

Jahre, nachdem der Sauriervergnügungspark auf Isla Nublar geschlossen werden musste, haben sich Dinos aller Art auf der Insel breitgemacht. Nun aber sind sie in Gefahr, da der lokale Vulkan aktiv geworden ist und kurz vor dem Ausbruch steht. Die ehemalige Managerin des Parks, Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) hat inzwischen eine Organisation gegründet, durch die sie die überlebenden Dinosaurier von Isla Nublar schützen und retten will. Nun scheint sie dank finanzieller Unterstützung ihrem Ziel einen Schritt näherzukommen: Sie wird nämlich beauftragt, die Dinos von der Insel zu retten.

Es war einmal
Es war einmal

Da sie das nicht alleine macht, nimmt sie Kontakt zu ihrem Ex, dem Raptortrainer Owen Grady (Chris Pratt) auf, der ihr sofort zur Hilfe eilt. Schliesslich ist sein Lieblingstier «Blue» noch immer auf der Insel, und so kriegt er die Chance, den Raptor zu retten. Auf der Insel angekommen, merkt das Team relativ schnell, dass der finale Vulkanausbruch kurz bevorsteht und obendrauf die Geldgeber ein falsches Spiel spielen. Es geht diesen nämlich nicht ausschliesslich um die Rettung der Dinosaurier, sondern vor allem um genetisches Material, um einen Supersaurier zu schaffen. Und ein Anschauungsexemplar haben sie auch schon parat...

In Sachen Action macht Jurassic World: Fallen Kingdom vieles richtig und setzt dabei auf dunkle Räume und ein paar nette Erschreck-Momente. Inhaltlich muss man halt darüber hinwegsehen, dass die Story eigentlich in ein paar wenigen Sätzen erzählt werden kann und das Duo Howard/Pratt 1:1 vom Vorgänger übernommen worden ist. Für einen anspruchslosen Sommerblockbuster reicht's aber allemal.

Seit in Jurassic Park 1993 die Dinosaurier in ihrer ganzen Pracht über die Leinwand gejagt sind, sind sie nicht mehr aus der Kinowelt wegzudenken. Zwei Fortsetzungen und mit Jurassic World eine Art Neufassung mit nostalgischem Gefühl sind inzwischen realisiert worden, und noch immer hat Hollywood nicht genug von Raptoren, T-Rex und Konsorten. So überrascht es nicht, dass der inzwischen fünfte Teil der Reihe, Jurassic World: Fallen Kingdom, hauptsächlich auf Dino-Action sowie neue Kreaturen und weniger auf Geschichte, Inhalt oder gar Weiterentwicklung der Charaktere setzt.

Schon früh im Film kriegen wir zudem mit «Chaostheoretiker» Jeff Goldblum einen schönen Cameo, der nett anzuschauen, aber irgendwie halt auch überflüssig ist. Die Geschichte, so dünn und schnell erzählt sie auch ist, dreht sich um Bryce Dallas Howard - diesmal nur am Anfang mit Stöckelschuhen unterwegs - und Chris Pratt, der versucht, ein bisschen Witz und Spass in die Sache zu bringen. Dass ihre Rollen nach anfänglicher Abenteuerlust danach nur noch daraus bestehen, zu rennen, zu springen, zu tauchen oder zu schreien, war zu erwarten. Die Show in Jurassic World: Fallen Kingdom gehört nicht ihnen, sondern den Dinos.

Und wenn schon Story und Figuren schwach ausgearbeitet sind - die Action ist es nicht. Die Dinosaurier und die genetischen Kreuzungen davon rocken die Leinwand. Es faucht, brüllt und frisst in Grossformat, die Viecher sind wunderbar animiert und auch anzuschauen, und manch einer verleiht schönes Gruselgefühl. Da wähnt man sich schon fast wieder im Jurassic Park und den Raptoren in der Küche. Remember?

/ muri

Kommentare Total: 7

Shihan

Schlecht, einfach nur schlecht. Was mir gefallen hat, waren die Animationen und Chris Pratt sowie Bryce Dallas Howard. Die seichte und unlogische Story verdirbt aber ziemlich das FIlmvergnügen. Hatte nach dem guten "Jurassic World" hier mehr erwartet.

andycolette

1 Tag danach echt geschockt Dinos Machart echt unglaublich mehr kann man kaum erwarten von einem Blockbuster!! Sicher die beste Dinos Animation aller Zeiten !! Story mal was anderes eher ok !! Der aggressive Rex echt schockierend!! Bravo ??

crazykusi

Gut kann man trailer nicht ernst nehmen.Zum 1. teil war er schon nicht überzeugend.
Auch zum 2. war trailer schlecht.Dachte ok besser kann man ihn eh nicht machen.
Nur was ich dann gesehn habe(inzwischen 4x) das war mehrheitlich einfach nur
der helle wahnsinn,paar szenen sind nicht der brüller aber er kommt sehr nahe an den
1.teil ran.Kurz und bündig die vortsetzung,mehr dino mehr action,mehr sehen.Absolut
gelungen,und wie gesagt mich intressiert die schauspiler und geschichte weniger
weil 1. die Dinis hauptdarsteller sind.und story eh nur erfunden.Einzige was an den
Jurassic Park/World filmen 100% real ist sind die Dinos.Ok vom aussehn und deren
laut mal abgesehn.JW 2 voll gelungen und weiter zu empfelen.Werde nein,muss ihn
nich paar mal schauen.

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