The Jurassic Games (2018)

The Jurassic Games (2018)

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  2. 86 Minuten

Filmkritik: Wer das schaut, ist selber schuld!

Wo ist der Dino?
Wo ist der Dino? © Studio / Produzent

In der Zukunft werden Mörder und Terroristen nicht mehr einfach nur zum Tode verurteilt, sondern bekommen eine Chance, sich mittels einer TV-Show die Freiheit zu erspielen. Der Host (Ryan Merriman) der Show holt sich jedes Jahr neue Inspiration, um die Gefangenen so "spannend" wie möglich zu jagen. Ach ja, da dieses grosse Ereignis "The Jurassic Games" heisst, sind Begegnungen mit Säbelzahntigern und Dinosauriern selbstverständlich Teil der Show...

Der Mensch hinter dem Spass!
Der Mensch hinter dem Spass! © Studio / Produzent

Anthony (Adam Hampton) ist einer der Kandidaten. Er wurde wegen Mordes an seiner Frau verurteilt, ist aber (natürlich) unschuldig. Nun steckt er, nebst dem Abschaum der Gesellschaft, in einem Spiel fest, das durch vier Runden geht. Dabei spielen der gefrässige T-Rex und die blutrünstigen Raptoren wichtige Rollen. Aber auch Anthonys Konkurrenz schläft nicht. Vor allem die psychopathische Killerin Joy (Katie Burgess) stellt sich als hartnäckig und brutal raus...

The Jurassic Games bedeutet leider keine spannende Story, keine witzigen Sequenzen oder gar blutrünstige Attacken. Es ist schlichtweg ein ganz schlechter und langweiliger Film, der die knapp 90 Minuten Filmdauer nicht verdient. Sogar die Dinos tun einem leid, denn das hier haben sie nicht verdient. Basta. Aus.

Dinosaurier sind seit Jahren immer wieder gern gsehene Gäste in Filmen. Am liebsten natürlich haben wir sie à la Jurassic Park, aber auch wenn sie in Stop-Motion-Technik in alten Filmen gezeigt werden, haben sie ihren Charme. Leider gibt es aber auch diese Produktionen, die sich aus einem minimalen Budget das grosse Geschäft erhoffen und dann damit baden gehen. So ein Fall ist nun The Jurassic Games.

Dass wegen des fehlenden Geldes nicht mit grossen Effekten gearbeitet werden kann, war zu erwarten. Trotzdem sind die Saurier - wenn sie denn mal auftreten dürfen - hier ungenügend animiert und erfreuen noch nicht mal das Herz der Freunde des miserablen Films. Dazu kommen lausige Darsteller, deren Figuren keinerlei Tiefe haben oder gar Interesse wercken. Über die Handlung an sich darf man nach einem Blick auf den Filmtitel nichts anderes erwarten. Wir kriegen, was uns das Poster zu The Jurassic Games hergibt.

Zugegeben, ein bisschen neugierig darf man auf die Sache schon sein, aber schon nach dem ersten Auftauchen des T-Rex verschwindet diese und macht Platz für den persönlichen Ärger. Und dieser bleibt leider bis am Ende des Films bestehen.

/ muri