The House That Jack Built (2018)

The House That Jack Built (2018)

Oder: Ein langer Film über das Töten

Guguuseli!

Guguuseli!

Amerika in den Siebzigern: Der Ingenieur Jack (Matt Dillon) ist hochintelligent - und ein Serienmörder. Die Liste seiner Opfer reicht von einer Zufallsbekanntschaft (Uma Thurman), die er auf der Strasse getroffen hat, bis zu Menschen, die ihm vermeintlich nahestehen. Denn Empathie kennt der Soziopath nicht. Und obwohl er sich gar nicht gross Mühe gibt, seine Spuren zu verwischen, kann er der Polizei immer wieder entkommen - auch durch seine unverfrorene Art und seine Ruhe, wenn mal etwas Unvorhergesehenes passiert.

"Kill Bill. Cooler Film! Kännsch?"

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Einem mysteriösen Mann namens Verge (Bruno Ganz) erzählt Jack seine Geschichte anhand von fünf Vorfällen, die sich in seinem Leben ereignet haben. Dabei kommt er auch auf sein anderes grosses Projekt zu sprechen, das ihn seit Jahren umtreibt: ein perfektes Haus, das er am See erbauen möchte, wobei er aber immer wieder aufs Neue scheitert. Ob ihm Verge den richtigen Weg weisen kann?


Film-Rating

Die Methode Lars von Trier nutzt sich langsam ein wenig ab. Mit den teilweise an den Haaren herbeigezogenen Metaphern und einigen hässlichen Gewaltdarstellungen bietet der Gewohnheitsprovokateur auch in seinem neuen Film viel prätentiöse Aufgeblasenheit. Doch abgesehen davon ist The House That Jack Built ein durchaus gelungenes Psychopathen-Porträt mit einem hypnotisch guten Matt Dillon, einer guten Portion makaberem Humor und einem tollen Ende - etwas zu lang, aber sehenswert.

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OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

16.05.2018 / ebe

Community:

Bewertung: 4.3 (5 Bewertungen)

 

 

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