Hold the Dark (2018)

Hold the Dark (2018)

Wolfsnächte
  1. 125 Minuten

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crs

Filmkritik: Der Wolf im Menschpelz

yan

Blue Ruin und Green Room waren ja schon Slow Burner, jedoch mit knackiger Spielzeit von 90 Minuten immer noch äusserst kurzweilig. Dies ist bei Hold the Dark, dem neuen Film von Jeremy Saulnier etwas anders. Der Film benötigt Sitzfleisch. Die Dialoge sind rar gesät und ziemlich bedeutungsschwanger. Etliche Aussagen sind nur in Gesichtern herauszulesen.

Die Bilder sind trotz ihre Düsterheit traumhaft schön anzusehen. Allgemein kann sich die Inszenierung sehen lassen. Die Stimmung, die Saulnier heraufbeschwört, ist packend, wenn auch zwischendurch etwas irritierend. Hold the Dark wird nicht allen gefallen, dafür ist die Story zu kryptisch, philosophisch und gibt zu wenig Preis. Wer sich aber darauf einlässt, der kriegt nicht nur einen brutal spannenden Mittelteil mit einer unglaublich harten Schiesserei, sondern auch einen sehr feinen Thriller über das Menschsein bzw. das Wolfsein ;)

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