Halloween (2018)

Hands on experience?

Nach einer blutigen Halloween-Nacht mit vier Toten im Jahre 1978 konnte der Serienmörder Michael Myers gefasst und in die geschlossene Anstalt zurückgebracht werden. Seither sind 40 Jahre vergangen, doch für die ehemalige Babysitterin Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), die damals dem Killer knapp entkommen konnte, hat sich die Welt nicht viel weiter bewegt. Noch immer wartet sie auf den Moment, in dem Michael erneut ausbricht und wieder Jagd auf sie macht.


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4.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: USA 2018
Genres: Horror, Thriller
Laufzeit: 109 Minuten

Kinostart: 25.10.2018
Verleih: Universal Pictures Schweiz

Regie: David Gordon Green
Drehbuch: David Gordon Green, Danny McBride, Jeff Fradley, John Carpenter (Charaktere), Debra Hill (Charaktere)
Musik: Cody Carpenter, John Carpenter, Daniel A. Davies

Darsteller: Judy Greer, Jamie Lee Curtis, Nick Castle, Ginny Gardner, Andi Matichak, Will Patton, Toby Huss, Miles Robbins, James Jude Courtney, Jefferson Hall, Haluk Bilginer, Rhian Rees, Dylan Arnold, Christopher Allen Nelson, Pedro Lopez, Drew Scheid, Omar J. Dorsey, Hannah Russell, Carmela McNeal, Jibrail Nantambu

» The Internet Movie database (IMDb)


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7 Kommentare

Das Problem ist halt, dass ein Slasher Film nicht funktioniert wenn die Charaktere nicht dumm sind.
Dies ist ein Problem in allen Filem wie Nightmare on Elm Street, Friday the 13th, Halloween und auch 90er Jahre Slasher wie Scream, etc...

Ich habe nie von einem Remake gesprochen. Die Rede war von recycelten Klassikern, wovon es leider bereits viel zu viele schlechte Beispiele gibt. Ich gebe dir recht, dass auch die anderen Teile nicht unbedingt spannend waren und ich ehrlich gesagt auch kein besonders grosser Slasher-Fan bin. Daher hatte ich auch kaum Erwartungen an den Film.

Aber im Gegensatz zu 1978, als das Genre mit dem ersten Teil von Halloween so richtig in die Gänge kam und die Atmosphäre eines Slashers für Kinogänger eine neue Erfahrung war, bleibt heute nichts ausser nostalgischen Gefühlen übrig. Was 1978 vor Originalität strotzte, ist heute nichts Weiteres als eine bekannte Maske mit Messer und anstatt dem mit etwas Mut entgegenzuwirken, hat Green genau das abgespult, was wir in jedem mehr oder weniger bekannten Slasher der letzten 40 Jahre zu sehen bekamen. Dies kann man als gut und solid abstempeln, für mich ist das schlicht zu wenig, um einen derart grossen Horrorklassiker erneut hervorzukramen.

Sorry, ich kann mich Yan und Muri leider nicht so richtig anschliessen. Der Film ist kein Remake, er ist ein Sequel und wer tatsächlich Spannung erwartet, hat dies in wohl allen Teilen der Franchise suchen müssen. Greens Film nimmt die Atmosphäre des ersten Teils auf, spielt mit den Erwartungen und ja, verneigt sich vor dem, was John Carpenter vor 40 Jahren erschaffen hat. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist gut und solid. Ich persönlich habe jetzt keine Überraschungen, neue Wendungen, neue Insights zu Michael Myers erwartet.

Bin bei dir, yan!

So wie es scheint, stehe ich mit meiner Meinung etwas alleine da. Trotzdem möchte ich gerne loswerden, was mich denn am neuen Halloween gestört hat:

Zu Beginn aber einmal die positiven Dinge: Die Musik, Jamie Lee Curtis, Michael Myers Look, die teilweise coole Kameraarbeit und ein paar Easter Eggs. Ebenfalls im Gedächtnis blieb mir die Szene am Anfang, als Myers in der Anstalt besucht wurde. Hier zeigt Gordon Green was möglich gewesen wäre. So eine Intensität hätte ich mir im ganzen Film gewünscht.

Jetzt zu den negativen Punkten: Die Kills, den Plot und die fehlende Atmosphäre.
Leider kommt bei Halloween 2018 kaum Spannung auf. Der Film verbeugt sich zwar vor dem Original, wirkt daher auch ab und zu nostalgisch, kann aber darüber hinaus dem ausgelutschten Slasher-Genre keine Erfrischung bieten. Immer dieselbe Leier ohne Überraschungen, dumme Figuren, dämliche Twists und keine beängstigende Stimmung oder brauchbare Jump-Scares.

Wenn man so alte Klassiker recycelt, kann man es auch gleich sein lassen.