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Gloria Bell (2018)

Gloria Bell (2018)

Oder: Laura Branigan statt Umberto Tozzi

"Einen nehm' ich noch."

"Einen nehm' ich noch."

Das Leben war bisher nicht immer fair mit der geschiedenen Mittfünzigerin Gloria (Julianne Moore). Ihr Bürojob erfüllt sie nicht wirklich und sie hat Mühe, ihre beiden erwachsenen Kinder (Michael Cera und Caren Pistorius) zu erreichen, geschweige denn zu sehen. Doch Gloria lässt sich davon nicht herunterziehen. Sie geht mit Freude weiterhin gerne in die Single-Clubs von L.A., tanzt und singt sich die Sorgen weg und trifft natürlich auch immer mal wieder auf Männer. An einem solchen Abend trifft sie auf Arnold (John Turturro), der seit kurzem ebenfalls geschieden ist.

Die beiden verstehen sich und beginnen vermehrt auch am Tag Zeit miteinander zu verbringen. Hat Gloria hier etwa ihr spätes Glück gefunden? Doch immer wieder ziehen Wolken auf über der Beziehung zwischen den beiden. Seine Ex und seine beiden Töchter versuchen ihn die ganze Zeit telefonisch zu erreichen. Als Gloria Arnold eines Abends ihrer Familie inklusive Ex-Mann vorstellt, verschwindet der Neue einfach noch während des Abendessens und ist nicht mehr zu erreichen...


Film-Rating

Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio hat seinen Film Gloria fast zu 1:1 neu gedreht - jetzt einfach auf englisch, weshalb auch Laura Branigans Version des Songes "Gloria" zum Zug kommt. Dank der Performance von Julianne Moore ist aber auch diese Version sehenswert, da die Oscarpreisträgerin diese überaus sympathische Heldin mit einer unglaublichen Wärme spielt.

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OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

26.11.2018 / crs

Community:

Bewertung: 4.3 (2 Bewertungen)

 

 

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