Freaks (2018)

Freaks (2018)

Freaks - Sie sehen aus wie wir
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  2. 104 Minuten

Filmkritik: Le freak, c'est chic

43rd Toronto International Film Festival
Ist da jemand...?
Ist da jemand...? © Studio / Produzent

Chloe (Lexy Koller) lebt schon ihr ganzes Leben in ihrem Elternhaus, frische Luft hat sie noch nie geschnuppert. Ihr paranoider, beschützerischer Vater (Emile Hirsch) will sie unter allen Umständen von der Ausswelt abschirmen. Es lauern da grosse Gefahren, behauptet er. Als sie eines Tages den Eiswagen vorbeifahren sieht, stiehlt sie sich aus dem Haus. Draussen trifft sie auf den etwas zwielichtigen alten Glacéverkäufer Mr. Snowcone (Bruce Dern). Dieser zeigt ihr eine Welt, die sie zuerst total überfordert. Als sie sich etwas fasst, sieht sie ihren Vater plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Freaks ist einer dieser Filme, über die man vorab möglichst wenig wissen sollte. Die Ausgangslage kommt allzu bekannt vor, die Regisseure und Drehbuchautoren Zach Lipovsky und Adam B. Stein shiften das Ganze aber langsam in eine Richtung, die man nicht kommen sieht. Dies machen sie durchaus clever. Allerdings sieht der Film aufgrund des niedrigen Budgets stellenweise etwas billig aus und die Figuren könnten besser gezeichnet sein. Leider nimmt er sich zudem praktisch durchwegs sehr ernst und hat nur gelegentlich Spass mit sich. Dennoch packt die Handlung und überrascht mehr als nur einmal. Die letzte Einstellung werdet ihr nie erraten!

Nicolas Nater [nna]

Nicolas schreibt seit 2013 für OutNow. Er moderiert seit 2017 zusammen mit Marco Albini den OutCast. Ausser für Geisterbahn-Horrorfilme, überlange Dramen und Souls-Games ist er filmisch wie spielerisch für ziemlich alles zu haben. Ihm wird aber regelmässig vorgeworfen, er hätte nichts gesehen.

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Trailer Englisch, 01:31