Durs Appenzellerland (2018)

Durs Appenzellerland (2018)

Oder: Sönd wöllkomm!

Min Vater isch en Appezöeller

Min Vater isch en Appezöeller

Der Dokumentarfilm nimmt den Zuschauer mit der Bahn durchs Appenzellerland. So gibt es Landschaftsaufnahmen entlang der Reisestrecke zu sehen und es werden an verschiedenen Stationen Orte und Menschen besucht. Diese Menschen erzählen ihre Geschichten und erklären, weshalb sie sich mit der Gegend so eng verbunden fühlen. Vom Hackbrettbauer bis zur Künstlerin sind sie alle stolz aus dem schönen Appenzell zu kommen.


Film-Rating

Durchs Appenzellerland ist ein spezifischer Film für ein spezifisches Publikum und wird es über dieses hinaus schwer haben grosse Wellen zu schlagen. Wahrscheinlich will er dies auch gar nicht. Er rückt ganz klar die Appenzellerbahn und ihre Geschichte ins Zentrum und dürfte so für Eisenbahnfans interessant sein. Immer wieder sind Aufnahmen des roten Zuges zu sehen, wie er durch die grüne Landschaft tuckert. Die epische, musikalische Untermalung ist da teilweise ziemlich übertrieben und um einiges spektakulärer als die Fahrt. Aufgelockert wird mit Appenzellerwitzen und Interviews mit lokalen Persönlichkeiten, die aber recht oberflächlich bleiben. So erfährt man wenig über die Einwohner des Appenzellerlandes. Aber dafür gibt es ja auch Filme wie S'Bloch, der sich stärker mit Traditionen befasste. Dieser Film hier wirkt sehr "selbstgemacht" und dadurch auch ehrlich. So ist es allemal toll, dass sich das wahrscheinlich eher kleine Zielpublikum einen solchen Film aus der Schweiz überhaupt im Kino ansehen kann.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

11.10.2018 / ma

Community:

Bewertung: 4.0 (2 Bewertungen)

 

 

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