Donbass (2018)

Donbass (2018)

Oder: Dumbasses in Donbass

So eine Scheisse

So eine Scheisse

Ukraine 2014: Der Krieg zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen hält das Land im ständigen Alarmzustand. Die Menschen leben in Angst und müssen dabei nicht nur die Separatisten, sondern zunehmend auch die eigenen Landsleute fürchten. Da wird einem Mann einmal das Auto abgeschleppt, und als er es wieder holen will, wird er höflichst dazu gezwungen, es den Regierungstruppen zu überschreiben. Sie kämpfen ja auch für sein Wohl, und da sei so eine "Spende" doch selbstverständlich.

Ohne Worte...

Ohne Worte...

An einem anderen Ort wird ein Mann an einen Laternenmast gebunden. Auf seiner Brust ist ein Dokument gedruckt, das die Passanten in Rage versetzt, weshalb dem Mann droht, vom Mob gelyncht zu werden. Wieder an einem Ort lehrt eine Politikerin einem Journalistin einen Eimer Exkremente über den Kopf, da dieser in der Zeitung behauptet hat, dass sie korrupt sei. Im Donezbecken gehen die Emotionen heftigst rauf und runter.


Film-Rating

Kommen Sie nach Donbass und erleben 13 Episoden voller Wahnsinn und Horror, ohne dabei jedoch während 130 Minuten irgendetwas an Spannung oder Humor zu bekommen - dafür aber ganz viel Langeweile! Das neuste Werk von Sergei Loznitsa ist ein Ärgernis, bei dem man dem Regisseur wegen der ewig andauernden Szenen einen Schnittmann mit Durchsetzungsvermögen an den Hals wünscht.

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OutNow.CH:

Bewertung: 2.5

 

16.05.2018 / crs

Community:

Bewertung: 2.2 (3 Bewertungen)

 

 

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