Dilili à Paris (2018)

Dilili à Paris (2018)

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  3. 95 Minuten

Filmkritik: Paris, please!

Unkraut zieht seinesgleichen an.
Unkraut zieht seinesgleichen an. © JMH

Das kleine Mädchen Dilili ist mit Hilfe einer reichen Gräfin aus Afrika nach Paris immigriert, wo es durch seine Hautfarbe überall auffällt. Als Dilili vom Velotaxi-Fahrer Orel angesprochen wird, entsteht eine Freundschaft zwischen den Aussenseitern. Eine Reihe von Mädchenentführungen der sektenartigen «Herren der Welt» hält die Stadt in Atem. Da auch Dilili in Gefahr sein könnte, lassen es sich die zwei nicht nehmen, die Spur aufzunehmen. Hilfe bekommen sie von prominenten Figuren aus der Zeit.

Dilili à Paris hat eine vorbildliche Heldin und vermittelt eine positive Botschaft. Ansonsten ist dieser Mix aus Midnight in Paris und The Handmaid's Tale eine ziemlich zähe Angelegenheit, welche mit ihren prominenten Figuren wenig macht und an einem schleppenden Erzähltempo leidet. Für Kinder dürfte der Film zu düster und humorlos sein und für Trickfilmfans ist die Animation der Figuren zu steril und grobschlächtig. So dürfte es für Dilili und ihre berühmten Freunde schwierig werden, ein begeistertes Publikum zu finden.

Marco Albini [ma]

2003 verfasste Marco seine erste Kritik auf OutNow und ist heute vor allem als Co-Moderator des OutCast tätig. Der leidenschaftliche «Star Wars»-Fan aus Basel gräbt gerne obskure Genrefilme aus, aber Komödien sind ihm ein Gräuel.

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Trailer Französisch, 01:36