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Dead in a Week: Or Your Money Back (2018)

Dead in a Week: Or Your Money Back (2018)

Oder: The only way is up!

Bald gehts zu Ende!

Bald gehts zu Ende!

William (Aneurin Barnard) ist ein junger Schriftsteller, der mit seinen Geschichten nicht vorankommt und sich seit langem mit dem Tod beschäftigt. Die Lebenslust ist ihm entflogen, der Wunsch nach Abschluss ist da. Deshalb versucht er, seinem Dasein ein Ende zu setzen. Doch weder der Sprung von der Brücke noch der Kopf im Backofen bringen ihn ans Ziel. William fasst deshalb einen Entschluss: Es muss ein Profi hier!

Bitte den Abfall trennen

Bitte den Abfall trennen

Killer Leslie (Tom Wilkinson) ist vom älteren Kaliber und steht kurz vor seiner Pensionierung als Hitman. Ein Mord noch, dann erreicht er seine Quote und muss nicht in Rente. Da kommt ihm der junge Mann grad recht, der von ihm verlangt, dass er ihn doch bitte innerhalb der nächsten Woche töten soll. Die Bezahlung funktioniert, der Vertrag steht. Als aber William ausgerechnet jetzt einen Abnehmer für sein Buch findet und in der Verleger-Assistentin Ellie (Freya Mavor) einen Sonnenschein kennenlernt, muss der Mordauftrag rückgängig gemacht werden. Doch Leslie denkt nicht daran, seine Quote zu vermasseln...


Film-Rating

Dead in a Week: Or your money back ist eine sehr solide und auch unterhaltsame Sache geworden, die über einen grossen Teil der Filmdauer Spass macht, aber nicht wirklich was Neues oder Aufregendes bietet. Einzelne Sequenzen sind spitzenmässig, andere durchschnittlich. Am Ende fügt sich das Ganze zu einem Film zusammen, der zwar Spass macht, aber in dem man gerne etwas mehr Frechheit gesehen hätte.


Wenn sich ein junger Mann einen Killer bestellt und dann nasse Füsse bekommt, dann schreit das nach kurrligen Szenen und witzigen Momenten. Dead in a Week: Or your money back erfüllt diese Erwartungen zum grossen Teil und lässt vor allem Tom Wilkinson nochmals seine ganze Erfahrung ausspielen. Böser Humor, skurrile Szenen und liebenswerte Figuren schaffen es, dass man auch über die schmale Story hinwegschauen kann.

Aneurin Barnard (kennen wir aus Dunkirk) gibt uns den jungen, etwas verwirrten Mann genau so, wie wir uns das in einem englischen Film vorstellen: schusselig, träumerisch, verzweifelt, aber grundsympathisch. Dass er natürlich in der Hälfte seiner Auftritte von der aktuellen Situation überfordert ist, ist Spass pur. Auch wenn man als Zuschauer schon etwas Mitleid hat mit dem armen Tropf.

Die besten Szenen des Films schnappt sich aber ein anderer. Genau zweimal taucht Christopher Eccleston (Thor: The Dark World, The Seeker: Dark is Rising) in diesen 90 Minuten auf und beide Male liefert er sich mit Tom Wilkinson (Snowden, Batman begins) herrliche Dialoge, die spitz, schnell, wunderbar und wahnsinnig komisch sind. Schon nur wegen dieser Momente, so kurz sie auch sind, lohnt es sich, einen Blick in Dead in a Week: Or your money back zu werfen.

Inhaltlich, und das dürfte kaum jemanden überraschen, läuft hingegen alles auf soliden und erwarteten Pfaden. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, dreht sich ein paarmal und entpuppt sich am Ende als angenehm und unaufgeregt. Die Kombination von schwarzem Humor und aufkeimender Liebesgeschichte funktioniert, der Film erfindet das (Killer-)Rad aber nicht neu.


OutNow.CH:

Bewertung: 4.0

 

06.12.2018 / muri

Community:

Bewertung: 4.0 (2 Bewertungen)

 

 

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