Teen Titans: The Judas Contract (2017)

Teen Titans: The Judas Contract (2017)

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Filmkritik: Shut up, Robin!

Onkel Slade ist hier!
Onkel Slade ist hier! © Studio / Produzent

Die Superhelden-Truppe "Teen Titans" bestehen aktuell aus Robin, Nightwing, Beast Boy, Bumblebee und Starfire. Vor einem Jahr hat sich auch die junge Terra der Gruppe angeschlossen, sie sucht aber noch nach richtigem Anschluss und hat auch ihre Kräfte, die Beherrschung der Erde, nicht so recht unter Kontrolle. Der Bösewicht Brother Blood hat inzwischen einen Kult um sich gegründet, der ihn als Gott anschaut und natürlich die Herrschaft über die Erde als Ziel hat. Dazu wurde eine Maschine entwickelt, die Superkräfte absorbiert und überträgt.

Gruppenfoto!
Gruppenfoto! © Studio / Produzent

Da sich die Teen Titans nicht freiwillig in diese Maschine begeben, wurde der Söldner Slade (aka Deathstroke) angeheuert, der seit längerer Zeit exzessive Vorbereitungen für seinen Coup tätigt und nun zuschlägt. Er muss einen Titan nach dem anderen schnappen und für seinen Auftraggeber "bereitstellen". Dafür benötigt er einen der Superhelden, der als Spion für ihn arbeitet und sich nun zu erkennen gibt. Sind die Titans noch zu retten? Gelingt Deathstroke der grosse Racheakt an seinen Erzfeinden?

Teen Titans: The Judas Contract ist eine solide Fortsetzung der Animationsfilmreihe, hat eine gelungene Story und lässt am Schluss (natürlich) wieder Tor und Tür offen für weitere Folgen. Einzelne Figuren sind noch ein wenig oberflächlich, aber mit der Zugabe von Nightwing als Anführer hat man einen guten Schritt getan. Wir warten gespannt auf die nächsten Abenteuer!

Einmal mehr dürfen wir uns freuen, wenn die DC Animation Studios eine interessante und spannende Story ihrer Superhelden erzählen. Nach Justice League vs. Teen Titans folgt nun mit Teen Titans: The Judas Contract die direkte Fortsetzung und bietet einmal mehr angenehme Spannung, viele bekannte Charaktere und eine solide Story.

Es dauert ein bisschen, bis in Teen Titans: The Judas Contract die Positionen bezogen sind und die Konflikte aufbrechen. Man lässt sich vor allem in der ersten Hälfte viel Zeit mit gruppeninternen Diskussionen und Problemen bei der Findung der entsprechenden Positionen im Team. Spätestens aber wenn Deathstroke auftritt und die ersten Duelle mit Robin folgen, hat der Film die Zuschauer gepackt und lässt diese bis am Ende nicht mehr los.

Zwar ist die Storyline nicht mehr so aussergewöhnlich wie es letzthin bei Justice League Dark war, dafür haben wir hier mit Beastboy einen witzigen Sympathieträger, der immer wieder für Schmunzeln sorgt. Dass Damian Wayne (Robin) weiterhin ein "Schnuddergoof" ist, dürfte beabsichtigt sein. Und manch einer dürfte sich freuen, wenn der Kleine von Deathstroke den Hintern versohlt bekommt.

/ muri