Surf's Up 2: WaveMania (2017)

Surf's Up 2: WaveMania (2017)

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  2. 84 Minuten

Filmkritik: Das lange Warten auf die Wellen

En Guete
En Guete © Studio / Produzent

Nachdem das halbe Hähnchen Chicken Joe den grossen Surf-Wettbewerb gewonnen hat und sich vor Sponsoren kaum mehr retten kann, taucht es wieder in seiner alten Heimat auf. Dort ist auch weiterhin Cody (Stimme von Jeremy Shada) beheimatet, der sich mit seinem alten Konkurrenten Tank (Stimme von Dietrich Bader) herumschlagen muss. Die Surfschule will nicht so recht ziehen, und der Rivale mischt sich immer wieder in die Geschäfte ein. Nun aber stehen beide Pinguine vor einer neuen Herausforderung. Die "Hang 5", eine Gruppe extremer und aussergewöhnlicher Surfer, sind aufgetaucht und suchen einen Nachfolger für ihren Anführer (Stimme von Vince McMahon), der ein ruhigeres Leben sucht.

Parat zum Prügeln
Parat zum Prügeln © Studio / Produzent

Gemeinsam mit JC (Stimme von John Cena), dem Undertaker (Stimme von "The Undertaker" Mark Calaway), Hunter (Stimme von "Triple H" Paul Michael Levesque) und Paige (Stimme von "Paige" Saraya-Jade Bevis) machen sich nun Cody, Tank und natürlich Chicken Joe auf, ein Abenteuer zu erleben, das sie nicht nur an ihre sportlichen Grenzen bringen wird, sondern auch entscheidet, wie sie in Zukunft miteinander umgehen können. Denn neben den Surf-Eigentschaften ist vor allem Teamwork gefragt.

Surf's Up 2: Wavemania ist ein lahmer, weil uninteressanter Animationsfilm, der es nicht schafft, Spass und Witz zu vermitteln. Man setzt auf Action und bekannte Sprecher, was schlussendlich leider nicht aufgeht. Anstatt sich diese langweilige Fortsetzung anzuschauen, lohnt sich eher nochmals ein Blick ins Original.

2007 war's, als mit Surf's Up ein Film zu uns kam, in dem eine Horde Pinguine auf Surfbrettern in einer Art Mockumentary vorgestellt wurde. Das Ganze spielte zwar weltweit seine Kosten wieder ein, jedoch wurde eine sofortige Fortsetzung bald verworfen. Nun, zehn Jahre später, kommt sie doch noch: Surf's Up 2: Wavemania ist eine Zusammenarbeit mit den WWE-Studios und zieht deshalb vor allem damit, dass bekannte Wrestler Pinguinen ihre Stimme leihen. Das macht aber den eigentlichen Film leider nich besser...

Während man in Surf's Up noch einiges zu lachen hatte und sich ab den Kamerafahrten amüsieren konnte, bietet Surf's Up 2: Wavemania leider nur ein stinknormales Abenteuer einer Gruppe, die mit dem Surfbrett über Sand fräst, sich in einer in sich zusammenfallenden Ruine bewegt und über Seile balanciert. Das macht optisch sicherlich einen angenehmen Eindruck, aber in Sachen Story, Witz oder gar Spannung ist leider nichts mehr übrig geblieben.

Dass bekannte Originalsprecher wie Shia LaBeouf oder Jeff Bridges in einer "Direct-to-Blu-ray"-Produktion nicht mehr mittun, durfte erwartet werden. Mit den Wrestlern John Cena, "Triple H", dem "Undertaker", Paige und dem Chef Vince McMahon hat man ein paar bekannte Stimmen ins Studio geholt, die Pinguine den Wrestling-Charakteren angepasst und hofft somit, den Fans etwas zu bieten. Dass die Figuren aber nur leere Phrasen von sich geben und vereinzelt sogar stimmlich unsympathisch klingen, kommt doch etwas überraschend.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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