Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi (2017)

Star Wars: Die letzten Jedi

Bös oder nicht bös. Das ist hier die Frage.

Dank des mutigen Einsatzes von Poe Dameron (Oscar Isaac) haben die Widerstandskämpfer unter dem Kommando von Admiral Leia Organa (Carrie Fisher) ein grosses Schlachtschiff der bösen First Order zerstören können. Doch nun hat die Gegenseite um General Hux (Domhnall Gleeson) und Kylo Ren (Adam Driver) das Hauptquartier des Widerstandes orten können und holt zum vernichtenden Gegenschlag aus. Um dies zu verhindern, begeben sich der Ex-Sturmtruppler Finn (John Boyega) und die Technikerin Rose (Kelly Marie Tran) auf eine waghalsige Mission zum Mutterschiff der First Order.


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5.5 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Star Wars: Die letzten Jedi
Französischer Titel: Star Wars: Episode VIII - Les derniers Jedi

Drehort: USA 2017
Genres: Action, Abenteuer, Fantasy, Sci-Fi
Laufzeit: 152 Minuten

Kinostart: 14.12.2017
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Rian Johnson
Drehbuch: Rian Johnson, George Lucas
Musik: John Williams

Darsteller: Daisy Ridley, Tom Hardy, Adam Driver, Mark Hamill, Domnhall Gleeson, Carrie Fisher, Billie Lourd, Joseph Gordon-Levitt, Andy Serkis, Oscar Isaac, Gwendoline Christie, Benicio Del Toro, Justin Theroux, Laura Dern, John Boyega, Lupita Nyong'o, Warwick Davis, Peter Mayhew, Kelly Marie Tran, Hermione Corfield

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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23 Kommentare

Hat Rian Johnson Star Wars getötet?

Ganz so schlimm ist es wohl nicht. Aber The Last Jedi war schon ein ziemlicher Downer.

Im Kino hat mich der Film ganz passabel unterhalten, er ist durchaus witzig und kurzweilig (wenn auch deutlich zu lang), vergleichbar mit den Disney-Vehikeln aus dem House Marvel. Je mehr ich seither über den Film nachgedacht habe, desto wird mir klar, wieviel Potential hier verschenkt wurde.

Man muss es leider zugeben: The Last Jedi löst Prequel-Flashbacks aus. Diese fanden nämlich beim ersten Kinobesuch auch die meisten Leute toll, und erst mit der Zeit ist der Täuschungsmantel der anfänglichen Euphorie und state-of-the-art Special Effects gefallen und hat die miserablen Drehbücher offenbart, die hinter den Filmen steckten.

Das Problem an The Last Jedi ist denn in meinen Augen auch "nur" das Drehbuch - die Inszenierung und Schauspieler sind ok, das muss man Rian Johnson (im Gegensatz zu den Prequels) schon lassen. Die völlig sinnfreie Casino-Plotline und die zahlreichen Plotholes wurden ja landauf landab schon diskutiert. Dabei hat mich vermeintliche Weltall-Schwerkraft gar nicht mal gestört - das gehört nunmal bei Star Wars dazu (in space, no one can here you blow up a death star).

Das Hauptproblem ist für mich ganz einfach, dass der Film keine gute Geschichte zu bieten hat. Also auf ganz grundlegendem Storytelling-Niveau, quasi der Drehbuch-Makroebene.

- Der Slow Chase eines Sternzerstörers, der einer Rebellenflotte auf Schritttempo folgt und darauf wartet, dass diese keinen Treibstoff mehr hat, ist einfach eine völlig doofe Idee. Und erst recht, wenn es sich über 70% des Filmes erstreckt.

- Die neu eingeführten Figuren sind nicht interessant. Ok, ist Geschmackssache. Fakt ist, keine ist wirklich relevant für die weiterführende Handlung.

- Johnson wirft kurzerhand alles über Bord, das JJ Abrams angerissen hat. Das ergibt 0 Kontinuität und zeigt, dass Disney von anfang an keinen Plan hatte, wo sie storytechnisch mit ihrer neuen Trilogie hin wollen. Wahrscheinlich wird Abrams für Teil 9 wieder zurückkrebsen und möglichst alles negieren, was Johnson getan hat. Über die Prequels lässt sich viel meckern, aber immerhin erzählten sie eine geradlinige, klar umrissene Geschichte (the Rise and Fall of Anakin Skywalker).

- Die gesamte Handlung von The Last Jedi hat keine Konsequenz. Am Schluss sind wir ziemlich genau dort, wo wir am Anfang des Filmes waren. Einige Figuren sind tot, aber im Grunde jagt die First Order immer noch die Rebellen, Kylo ist immer noch tollwütig und Rey weiss immer noch nichts über die Macht. Und Finn wurde zum Statisten degradiert. Der ganze Plot fühlt sich an wie eine schlechte Episode aus Star Trek.

- Das Star Wars Universum hat sich für mich noch nie so klein angefühlt wie in The Last Jedi. Ich erfahre nix darüber, wie es politisch in der Galaxie steht. Hat die Zerstörung der Starkiller Base irgendeinen Unterschied gemacht? Ist die New Republic vom Erdboden verschluckt, ergo bestand nur aus den 3 Planeten, die in TFA weggeblasen wurden? Was ist mit sämtlichen anderen Planeten in der Galaxie? Wurden die von gestern auf heute von der First Order unterjocht, ohne Widerstand? Oder trinken die alle gemütlich Kaffee, während sich die First Order und die Rebellen nebenan einen Mini-Privatkrieg liefern? Einen guten Artikel dazu gibts im Hollywood Reporter: https://www.hollywoodreporter.com/heat-vision/star-wars-last-jedi-fail…

- Rian Johnson hat die Franchise in eine Sackgasse geführt. Wie geht man nun weiter? Mit welcher Spannung sollen wir Teil 9 erwarten? Welche Handlungsstränge sind überhaupt noch offen? Nur so zum Vergleich: The Empire Strikes Back hörte damit auf, dass Han Solo im Kühlschrank entführt wurde und Luke Skywalker erfuhr, dass seine grosse Nemesis gleichzeitig sein Papi ist. Cliffhanger pur. Sogar der vielgescholtene Attack of the Clones bot die grandiose Schlussequenz, wo die siegreiche Klonarmee im Triumphzug aufmarschiert und den Beginn des Untergangs der Republik einläutet. The Last Jedi hingegen will Teil 2 und Teil 3 der Trilogie in einem sein. Episode 9 muss nun eigentlich bereits wieder einen Neuanfang bieten.

Man hört ja vielerorts, der Film sei eben "mutig" und "unerwartet". Das sind für mich nur hohle Phrasen, wenn man als alternative keine eigene gute Story zu bieten hat. Und auf Szenen-Ebene bietet The Last Jedi ja beinahe gleich viele schamlose Remake-Momente wie TFA. (Stichwort Walkers auf Schnee... äh Salz)

Quintessenz: Rian Johnson hatte keine Ideen. Und hat aber trotzdem ca 10 Millionen für dieses "Drehbuch" kassiert.

Help us, JJ Abram. You're our only hope.

Obwohl ich den Film in 3D geschaut habe, blieb die Story, im Gegensatz zu "Rogue One", bis zum Ende sehr flach. Selbst die schönen Bilder hielten mich fast nicht wach bei der zu langen Spieldauer.

Ach, wie habe ich diese unterschwelligen Agressionen (ein Schreibfehler extra für dich) doch vermisst...

Hö? War das jetzt "unterschwellig aggressiv"? Sind wir etwas wehleidig geworden, auf's Alter hin? ;-D

Als Erstes: Man mag von SW8 halten was man will - aber eine 1er-Wertung ist Bullshit, das ist beleidigtes Fan-Boy-Gehabe, nichts anderes - da hätte ich von dir schon etwas mehr erwartet.

Nun gut, let me humor you. Was hat nicht gestimmt an diesem "Film":
- Prank calling the First Order...

Fand ich lustig - aber ich verstehe eh die ganze Aufregung bezüglich "zu viele Witze" nicht so ganz... Die originalen Filme waren ja durchaus auch nicht ohne Lacher, der Humor wurde ihnen erst in den Prequels ausgetrieben. Aber plötzlich führt sich ein Teil der "Fans" wie SW-Talibane auf, die für jeden Witz gleich eine Fatwa fordern. Überhaupt, diese fundamentalistische Selbstgerechtigkeit und Humorlosigkeit, die da aus dieser Ecke kommen, die find' ich sehr schräg.

- Die langsamste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte?

Who cares (und wenn du hier kritteln willst, dann wenigstens mit den physikalischen Ungereimtheiten, die diese Verfolgungsjagd mit sich bringt) - Todessterne, die vor dem Angriff noch um Planeten herumfliegen müssen sind jetzt auch nicht wirklich viel raffiniertere Plot Devices.

- Bomben-Gravitation in Space

Im Ernst? Aber keine Probleme mit z.B. "Gravitation in X-Wings"? Als ob sich SW je um physikalische Richtigkeit gekümmert hätte: Weltraumschlachtenlärm, langsame & sichtbare Laser"geschosse", Unsichtbare Kraftfelder stoppen Laser, Planeten ohne Klimazonen (Eisplanten, Wüstenplaneten, Waldmonde, ...), usw. usf.
All das zu akzeptieren, um dann bei Gravitation über einem riesigen Raumschiff in Schnappatmung zu verfallen, das scheint mir doch etwas übertrieben.

- Captain Phasma...Was für eine Verschwendung. Nun in zwei Filmen nutzloses Kanonenfutter für Finn

Seien wir ehrlich: wäre in Phasmas Rüstung nicht Brienne of Tarth gesteckt, so hätte sich niemand ernsthaft für diese Nebenfigur interessiert.

- Der Finn/Rose Plot. Was sollte das? Finn's Charakterdevelopment war identisch zu TFA. Null Charakterwachstum

Hat mich nicht wirklich gestört - ging wohl v.a. darum, Del Toros Figur einzuführen.

- Snoke...Der Big Baddie, der "einfach so" umgebracht wird. Hintergrund von ihm? Seine Story? Brauchts nicht...Laaangweilig.

Ist er denn wirklich der "Big Baddie" der Geschichte? - Der Imperator in den originalen Filmen: Hintergrund von ihm? Seine Story? Brauchts nicht...Laaangweilig.

- General Mary Poppins...Was sollte das?

Das war allerdings eine ziemlich doofe Idee, da geb' ich dir recht.

- Rey und Kylo Skype calling...

Warum nicht? Die Macht halt... die muss ja auch in den originalen Filmen zur Erklärung von so einigem herhalten...

- Poe's Insubordination, welche 0 Konsequenzen hat. Obwohl massiv Leute draufgehen.

Er wird degradiert, afaik.

- Wenigstens haben sie Mary Sue Rey ETWAS runtergeholt. Nicht massiv. Nicht mehr so unbearable wie in TFA

Ansichtssache. Ich mag die Figur Rey.

- Aber ich glaube, das Schlimmste war, wie der Charakter von Luke in einen richtigen Idioten verwandelt wurde. Mein Padawan ist böse. Ich probier mal was. Ach es klappt nicht. Dann geh ich halt ins Exil und überlasse meine Schwester und ihre Republik dem Psychopathen, der alle umbringt...Aha...

Empfand ich überhaupt nicht so - im Gegenteil. Luke wurde ein cooler Abgang gegönnt.

Und dann machen es mir die "Apologists" nicht wirklich schwer den Film richtig zu verachten. Das war schon vor 15 Jahren bei den Prequels so. Alles streng nach deren Motto: "Eigentlich ist es egal, was ich sehe. Solange es einen Crawl hat, den John Williams Sound und mindestens jemanden der ein Lichtschwert bewegt, ist es mindestens 5 Sterne von 6 Sternen."

Ich bin ja noch ein wenig älter als du - will heissen, ich hab' "A new Hope" als kleiner Knirps im Kino gesehen - nie mehr hat mich ein Film so beeindruckt und beschäftigt. Aber ich bin mir bewusst, dass dies weniger mit der unglaublich raffinierten und wasserdichten Story (die es nicht ist) oder den überragenden schauspielerischen Leistungen (die es so nicht gibt) zu tun hat, sondern v.a. mit meinem damaligen jugendlichen Alter, den coolen Figuren und einer völlig neuen Art von Film, wie ich es noch nie gesehen hatte.

Zu erwarten, das sich dieses Gefühl noch einmal einstellt, ist naiv.

"People forget that these movies were made for children."
Mark Hamill

Was BVS angeht: Ja, der ist genial. Vor allem die Ultimate Edition. Ist eben nicht der übliche Marvel-Disney-Cotton Candy-Quark, bei welchem alle Explosionen/Zerstörung keinerlei Konsequenzen haben....Ich würde sagen, dass BVS mit Watchmen zu meinen Lieblingscomicverfilmungen gehören.

Echt? Für mich tönt das, als würde jemand sagen: "Battleship" und "Das Boot" sind meine Lieblings-Seekriegsfilme.

Superman ist der "realen Welt"....Er wird als Gott verehrt von den einen und von den anderen als Teufel gefürchtet. Sein emotionaler Konflikt, dass er nicht allen Leute helfen kann, wird gezeigt. Auch die ständigen TV-Diskussion im Hintergrund...Genau so würde es "bei uns" ablaufen.
Auf der anderen Seite Bruce Wayne...Bruce, der mit dem Ergebnis von Man of Steel komplett over the edge getrieben wird und sich fragt: Superman mag jetzt ein Freund sein. Aber was ist, wenn er eines Tages entscheidet, dass eine Stadt, ein Land oder ein Kontinent nicht mehr existieren sollte, hat die Menschheit keine Möglichkeit in aufzuhalten. Der emotionale Konflikt von ihm, ist brilliant eingefangen und wird von Alfred so noch ausgesprochen: "?Bruce Wayne: We're criminals, Alfred. We've always been criminals. Nothing's changed.
Alfred: Oh, yes it has, sir. Everything's changed. Men fall from the sky, the gods hurl thunderbolts, innocents die. That's how it starts, sir. The fever, the rage, the feeling of powerlessness that turns good men... cruel."

Naja... ich weiss nicht... Existentialistisches Geraune von Männern in farbigen Strumpfhosen und Fledermauskostümen... ächz (der Einzige, der das wirklich kann, ist Alan Moore - und auch bei Watchmen funktioniert das bloss im Comic richtig, im Film wird's schon leicht lächerlich (Doc M auf dem Mars)).
Und die überraschende Antwort auf alle die tiefschürfenden Gedanken? Das übliche halbstündige Gekloppe... Ok, tatsächlich überraschend war dann doch die Schlichtung desselbigen: Hey, unsere Muttis heissen gleich - lass uns ab jetzt BFFs sein! WTF?! (Und von der grenzdebilen Performance eines Jesse "Ich-wär-eigentlich-lieber-der-Joker" Eisenberg und dem absolut unmotivierten Auftritt von Doomsday fang ich jetzt noch nicht mal an...).
Nein, BvS ist ganz, ganz sicher nicht "genial".

Bei BVS ist es genau umgekehrt zu Star Wars/Marvel. Egal was kommt, es ist einfach mal schlecht. Weil es nicht Marvel ist. Alle sind immer so ernst. Bei den "Guten" von Marvel wird halt einfach gelacht. Ein Bösewicht, der nur eindimensional ist? Bei Marvel kein Problem, weil der Film ist lustig. Bei BVS oder DC allgemein..Bring us the head of Snyder!!!!

Sorry, da kann ich nicht wirklich mitreden... Ich schaue den Film und find' ihn dann gut oder eben nicht - prinzipiell ist mir eigentlich egal, wer ihn produziert hat. Das ganze "Ich bin DC-Fan, und alles von Marvel ist Scheisse!", bzw. vice versa, das interessiert mich nun wirklich gar nicht (genau so wie mich Einspielergebnisse als Qualitätsindikator nicht interessieren, btw.).

Aber war nett, hier wieder mal was zu schreiben.

Yeah, Markus-gargamel-Showdown, wie in den alten Tagen!

Ich will mich da gar nicht gross einmischen. Nur zweierlei:

- Den Ausdruck "Apologist" empfinde ich in diesem Zusammenhang als geschmacklose Beleidigung. Ja, ich weiss, es bist nicht du, der ihn erfunden hat. Wenn das Internet spinnt, kann ich dagegen auch nix ausrichten, aber zumindest hier in unserem kleinen Reich erwarte ich etwas mehr Respekt gegenüber anderen Meinungen.
- Über BvS diskutiert bitte im entsprechenden Forum weiter.

Danke und weitermachen.

Ach, wie habe ich diese unterschwelligen Agressionen (ein Schreibfehler extra für dich) doch vermisst...

Nun gut, let me humor you. Was hat nicht gestimmt an diesem "Film":

- Prank calling the First Order...
- Die langsamste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte?
- Bomben-Gravitation in Space
- Captain Phasma...Was für eine Verschwendung. Nun in zwei Filmen nutzloses Kanonenfutter für Finn
- Der Finn/Rose Plot. Was sollte das? Finn's Charakterdevelopment war identisch zu TFA. Null Charakterwachstum
- Snoke...Der Big Baddie, der "einfach so" umgebracht wird. Hintergrund von ihm? Seine Story? Brauchts nicht...Laaangweilig.
- General Mary Poppins...Was sollte das?
- Rey und Kylo Skype calling...
- Poe's Insubordination, welche 0 Konsequenzen hat. Obwohl massiv Leute draufgehen.
- Wenigstens haben sie Mary Sue Rey ETWAS runtergeholt. Nicht massiv. Nicht mehr so unbearable wie in TFA
- Aber ich glaube, das Schlimmste war, wie der Charakter von Luke in einen richtigen Idioten verwandelt wurde. Mein Padawan ist böse. Ich probier mal was. Ach es klappt nicht. Dann geh ich halt ins Exil und überlasse meine Schwester und ihre Republik dem Psychopathen, der alle umbringt...Aha...

Und dann machen es mir die "Apologists" nicht wirklich schwer den Film richtig zu verachten. Das war schon vor 15 Jahren bei den Prequels so. Alles streng nach deren Motto: "Eigentlich ist es egal, was ich sehe. Solange es einen Crawl hat, den John Williams Sound und mindestens jemanden der ein Lichtschwert bewegt, ist es mindestens 5 Sterne von 6 Sternen."

Was BVS angeht: Ja, der ist genial. Vor allem die Ultimate Edition. Ist eben nicht der übliche Marvel-Disney-Cotton Candy-Quark, bei welchem alle Explosionen/Zerstörung keinerlei Konsequenzen haben....Ich würde sagen, dass BVS mit Watchmen zu meinen Lieblingscomicverfilmungen gehören.
Superman ist der "realen Welt"....Er wird als Gott verehrt von den einen und von den anderen als Teufel gefürchtet. Sein emotionaler Konflikt, dass er nicht allen Leute helfen kann, wird gezeigt. Auch die ständigen TV-Diskussion im Hintergrund...Genau so würde es "bei uns" ablaufen.

Auf der anderen Seite Bruce Wayne...Bruce, der mit dem Ergebnis von Man of Steel komplett over the edge getrieben wird und sich fragt: Superman mag jetzt ein Freund sein. Aber was ist, wenn er eines Tages entscheidet, dass eine Stadt, ein Land oder ein Kontinent nicht mehr existieren sollte, hat die Menschheit keine Möglichkeit in aufzuhalten. Der emotionale Konflikt von ihm, ist brilliant eingefangen und wird von Alfred so noch ausgesprochen: "
Bruce Wayne: We're criminals, Alfred. We've always been criminals. Nothing's changed.

Alfred: Oh, yes it has, sir. Everything's changed. Men fall from the sky, the gods hurl thunderbolts, innocents die. That's how it starts, sir. The fever, the rage, the feeling of powerlessness that turns good men... cruel."

Bei BVS ist es genau umgekehrt zu Star Wars/Marvel. Egal was kommt, es ist einfach mal schlecht. Weil es nicht Marvel ist. Alle sind immer so ernst. Bei den "Guten" von Marvel wird halt einfach gelacht. Ein Bösewicht, der nur eindimensional ist? Bei Marvel kein Problem, weil der Film ist lustig. Bei BVS oder DC allgemein..Bring us the head of Snyder!!!!


@Widescreen: Es geht um den Vergleich mit seinem Vorgänger und um den Boxoffice-Ausdruck "Long legs". Je weniger der Weekend to Weekend-%-Unterschied ist, desto länger trägt sich der Film selbst und desto mehr Kohle schwemmt es rein. Und minus 69% gehört zu den schlechtesten Zahlen die Hollywood für einen Blockbuster gesehen hat. Und die schlechtesten je für einen Star Wars Film....