The Ritual (2017)

Wohin des Weges?

Vor einem halben Jahr wurde Rob (Paul Reid) bei einem Überfall in einem kleinen Laden erschossen. Seine Kumpels Dom (Sam Troughton), Hutch (Robert James-Collier), Phil (Arsher Ali) und besonders Luke (Rafe Spall), der bei der Tat anwesend war, wollen ihren verstorbenen Freund ehren, indem sie die von ihm gewünschte Wanderung durch das schwedische Hinterland angehen. Ausgerüstet sind die vier Engländer genügend gut, jedoch verletzt sich Dom am Fuss. Das macht die geplante Wanderung nun nicht mehr möglich, und die Gruppe muss eine Abkürzung nehmen. Ausgerechnet durch den dunklen Wald...


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4.0 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Drehort: Grossbritannien 2017
Genre: Horror

Regie: David Bruckner
Drehbuch: Joe Barton, Adam Nevill

Darsteller: Rafe Spall, Rob James-Collier, Arsher Ali, Sam Troughton, Paul Reid, Kerri McLean, Jacob James Beswick

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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5 Kommentare

Ich finde Muris Bemerkung hinsichtlich der Mythologie wirklich wichtig, darum habe ich das in meinem ersten Kommentar auch erwähnt. Es lohnt sich, mal danach zu googeln.

» Filmkritik: Das Wandern ist des Monsters Lust

Ich fand den Film unerwartet unterhaltsam. Okay, die Prämisse am Anfang ist altgebacken (und erinnert fast ein wenig an The Descent) aber der Rest des Filmes und vor allem die nordirsche Mythologie machen The Ritual interessant. Der Film hat ein paar sehr starke Momente, gerade im Bezug auf die Wahnvorstellungen der Charaktere.

Wie db schon gesagt hat, The Ritual ist anständig produziert und macht vor allem in der ersten Hälfte mit seiner Blair Witch in Europe-Story als Horrorfilm keine schlechte Falle. Vor allem die Angstzustände der Hauptperson wurden interessant und für einmal kreativ inszeniert. Doch je länger der Film dauert, desto mehr möchte er sein. Anstatt sich auf seine Stärken zu fokussieren, driftet er ab und endet als esoterisch angehauchter, völlig lächerlicher Trollhunter-Deliverance-Verschnitt, der sich zudem viel zu ernst nimmt und haufenweise Klischees aneinanderreiht.

Solide produziert mit einigen ganz netten Jumpscares - aber leider mit vier völlig unsympathischen Hauptfiguren und einem sehr langfädigen Handlungsaufbau.