Pop Aye (2017)

Pop Aye (2017)

Oder: Per Elefant durch Thailand

"Bei Fuss, Pop Aye. Sitz.. Sitz!"

"Bei Fuss, Pop Aye. Sitz.. Sitz!"

Thana (Thaneth Warakulnukroh) wachsen die Probleme langsam, aber sicher über den Kopf: Mit seiner Frau läuft es nicht mehr, sie interessiert sich mehr für Shopping als für ihn. Nicht anders ist es im Job als Architekt: Thana wird zunehmend von Jüngeren abgedrängt, seine Projekte übernimmt der Sohn des Geschäftsführers, und sein Prestige-Projekt, das Bangkok über mehrere Jahrzehnte prägte, soll bald abgerissen werden.

Achtung, Dickhäuter in Anfahrt!

Achtung, Dickhäuter in Anfahrt!

Eines Tages sieht er in den Strassen Bangkoks einen Elefanten, den er bestens zu kennen glaubt: Es ist Pop Aye, das Haustier seiner Kindheit. Ohne Rücksprache mit seiner Frau zu halten, kauft er den Elefanten kurzerhand und bringt ihn in den Garten des gemeinsamen Hauses. Ganz zum Entsetzten seiner Frau, die eines Nachts Bekanntschaft mit Pop Aye machen muss und sofort mit dem Auszug droht. Thana bleibt nichts anderes übrig, als sich mit dem Elefanten auf den Weg zu machen in das Dorf, in dem er aufgewachsen ist, um Pop Aye seinem Onkel zu übergeben. Auf diesem Roadtrip erleben die beiden ungleichen Gefährten manches Abenteuer und lernen kurrlige Menschen und Weggefährten kennen.


Film-Rating

On the road again: Einfach eine Story einmal etwas umdrehen und aus gewohnten Konditionen ausbrechen, war wohl Kirsten Tans Absicht hinter Pop Aye. Mut soll belohnt werden, wenn er etwas hergibt. Der Film verfolgt lange sehr gute Ansätze und wird erst am Ende etwas ausgebremst. Kein Wunder, auch ein Elefant kann Blasen bekommen an den Füssen!

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OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

07.10.2017 / yab

Community:

Bewertung: 4.0 (2 Bewertungen)

 

 

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