Kong: Skull Island (2017)

Kong: Skull Island (2017)

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  3. 118 Minuten

Filmkritik: That's one big ass monkey!

Apocalypse Kong?
Apocalypse Kong? © 2016 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Wir schreiben das Jahr 1973, der Vietnamkrieg ist kurz vor dem endgültigen Ende und die US-Soldaten sind noch immer in den Krisengebieten stationiert. Darunter auch die Gruppe von Leutnant Packard (Samuel L. Jackson). Und da er seine Jungs nicht einfach so abkommandieren will, kommt ihm der Anruf gerade recht, der ihn und sein Kommando auf eine Reise in unbekanntes Gebiet schickt. Bill Randa (John Goodman) hat nämlich eine Insel entdeckt, die es zu erforschen gilt. Und zwar, bevor es die Russen tun. Ins Boot holt man sich noch die Kriegsfotografin Mason Weaver (Brie Larson) und den Söldner James Conrad (Tom Hiddleston).

*miau*
*miau* © 2016 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Die Insel ist schnell gefunden, die Sturmfront durchflogen und die ersten Bomben (zwecks Erschütterungsmessungen) abgeworfen. Doch dann taucht der König der Insel auf: ein gigantisch grosser Affe, der mit den Angreifern erstmal kurzen Prozess macht! Die Gruppe wird getrennt, die Überlebenden müssen sich organisieren und merken bald, dass der grosse Affe nicht die einzige tödliche Bedrohung auf der Insel ist. Dort, wo Wissenschaft und Legenden aufeinandertreffen, leben Kreaturen, die nur darauf warten, bis ihnen neues Frischfleisch vor die Mäuler gerät. Als sie dann noch den 30 Jahre zuvor auf der Insel abgestürzten Hank (John C. Reilly) finden, der ihnen erzählt, was hier so abgeht, scheint eine Heimkehr unmöglich. Versuchen wollen sie's trotzdem, selbst wenn sie dabei den grossen Kong aus dem Weg schaffen müssen.

Endlich gibt es mal wieder richtig schöne Monster-Action auf der grossen Leinwand! Kong: Skull Island ist inhaltlich natürlich sehr einfach gehalten, auch wenn die Verweise auf Godzilla interessant sind (NACH DEM ABSPANN ALSO UNBEDINGT SITZEN BLEIBEN!) - das stört jedoch keine Minute lang. Unterstützt von guter Siebzigerjahre-Musik wird uns ein aufwändiges und gigantisches Abenteuer geboten, das praktisch durchgehend auf angenehmem Niveau unterhält. Da lacht das Monster-Fan-Herz!

1933 hatte King Kong seinen ersten Filmauftritt. Auch wenn dieser Klassiker jedem Filmfan ans Herz zu legen ist, so haben sich vor allem die Animationen des Affen komplett geändert. Inzwischen ist der Grosse weltbekannt, wurde zigmal verfilmt und zählt für viele zu den willkommenen Gesichtern der Filmgeschichte. Nun folgt mit Kong: Skull Island die neueste Fassung, die erfreulicherweise im gleichen Universum wie Godzilla angesiedelt ist und uns somit 2020 das grosse Aufeinandertreffen der Giganten bringen soll. Bis dahin hinterlässt Kong einen dicken fetten Fussabdruck, der richtig Spass macht!

Es dauert etwa 30 Minuten, bis sich die stargespickte Expedition auf den Weg macht, um "Skull Island" zu erforschen. Mit Hilfe von unheimlichen Aussagen, geheimnisvollen Dokumenten und einem wie immer starken John Goodman wird es aber niemals langweilig. Und wenn Samuel L. Jackson und seine Helikopter vom Himmel geholt werden, fängt die Monsterei erst richtig an. Dabei zeigt sich der grosse Kong als beeindruckend und gigantisch, ist aber beileibe nicht das einzige Monstrum. Die "Skull-Crawlers" entpuppen sich nämlich als heimliche Stars des Films, wobei auch der grosse Tintenfisch und natürlich alle anderen unheimlichen Viecher nicht vergessen werden dürften. Es gibt so einiges zu sehen!

Neben all dem Gevieche bleiben die menschlichen Darsteller ein bisschen im Hintergrund. Trotzdem hat John C. Reilly die Lacher auf seiner Seite, Samuel L. Jacksons Entwicklung zum militärischen Captain Ahab ist interessant und "Loki" Hiddleston ist reinstes Eye-Candy. Selbst Brie Larsen vermag zwar Kongs Herzchen zum Pochen zu bringen, bleibt aber sonst blass. Es bleibt dabei: Auch den neusten Kong schaut man sich nicht wegen den Zweibeinern an.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag von Animation über alte Monsterfilme bis zu intergalaktischen Abenteuern alles, was ansteht. Bei öden Rom-Coms kriegt er vielfach Bauchweh, aber im IMAX überlebt er auch das.

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Kommentare Total: 6

behar

Doch, diesen King Kong muss man auf jeden Fall gesehen haben.Tolles Cast, besonders Toby Kebbell (Chapman im Film) hat eine krasse Bild Präsenz! Story voll ok. CGI's Top. Tolle Unterhaltung. Guter Humor. Nochmals: schaut ihn euch an falls ihr ihn nocht nicht gesehen habt!

yan

Soundtrack, Humor, Monster und Action sind top. Der Rest ist Beigemüse. Das war mir aber ziemlich egal. Coole Unterhaltung gibts hier allemal. Und die Spinne war das Highlight. Gerne mehr davon!

pps

Hat mir gefallen. Das Teil war aber unerwartet brutal. Ich hab ja sonst keine Probleme mit Spinnen, das war aber doch eher auf der heftigen Seite... ;-)

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