The Killing of a Sacred Deer (2017)

The Killing of a Sacred Deer (2017)

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  3. 121 Minuten

Kommentare Total: 10

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ebe

Filmkritik: Eine Herzensangelegenheit

yan

Basierend auf einer mythischen, griechischen Erzählung in der König Agamemnon in Artemis Garten einen heiligen Hirschen tötet und als Strafe seine eigene Tochter opfern muss, begibt man sich bei Ausnahmeregisseur Giorgos Lanthimos' neuem Thriller in eine Welt, die real aussieht, aber sich wie eine Traumwelt, bzw. ein Märchen anfühlt. The Killing of a Sacred Deer ist schwierig in Worte zu fassen, löst er beim Zuschauen doch so viele unterschiedliche Emotionen und Fragezeichen auf einmal aus. Lanthimos Filme sind anders und das ist auch gut so. Weit weg vom Mainstream, ist sein Thriller aber auch kein reiner Kunstfilm. Wie bereits in Dogtooth oder auch in The Lobster leben seine Filme von skurrilen Einfällen und den bizarren Stilmitteln des Regisseurs. Nur bei Lanthimos reden 16-jährige Mädchen offen über ihre erste Periode, vergleichen Männer und Jungs die Menge ihrer Achselhaare oder stellen sich Frauen fürs Liebesspiel tot. Er nimmt diese Ideen, integriert sie gekonnt in eine familiäre Umgebung und tut so, als wäre dies alles völlig normal. Für viele dürfte dies zu viel des Guten sein, wer aber darauf steht, sich den Kopf mal etwas anders verdrehen zu lassen, der sollte dem Film eine Chance geben.

Weshalb meine Bewertung nicht noch höher ausfällt, hat zwei Gründe. Zum einen ist der Film gute 25 Minuten zu lang, hat dadurch ab und zu Längen, die sich einschleichen und zum anderen geht die sperrige Erzählsweise nicht immer auf und ist an gewissen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig oder gar zu offensichtlich.

Barry Keoghan als Martin stiehlt den grossen Namen im Cast die Show. Obwohl Farrell und Kidman seht starke Leistungen zeigen, ist es der Dunkirk-Darsteller der mit seiner Performance bis ins Mark erschüttert und so einer der besten "Bad Guys" dieses Jahres mimt.

4.5

muri

Zu lang, zu zäh, aber von der Geschichte natürlich dramatisch und interessant. Hätte aber mehr erwartet, nachdem die Lobhudeleien ja durch die Decke gehen. Auch bei uns hier ;)

woc

Perfektion.

chepp

Na ja. Ich war an der Grenze zu 2 Sternen. Leer und öd. Hat mich keine Minute lang gepackt. Keine Ahnung wo woc da Perfektion sah. Ich sah nur eher mühsame Dialoge und ein vorhersehbares Ende nach (endlich) 2 Stunden. Hat definitiv nicht den Erwartungen entsprochen.

sma

Es kann gar nicht genug Filme geben, in denen man etwas über Colin Farrells Körperbehaarung lernt. Auch dieser Film von Yorgos Lanthimos ist verstörend schön. Die fantastische Geschichte bewegt sich stets nur ein paar Zentimeter neben der Realität und trotzdem wirkt vieles so fremd. Im Zusammenspiel mit dem Setdesign sorgt die Kamera für unzählige interessante und kreative Einstellungen. Nicole Kidman und Jugenddarsteller Barry Keoghan ergänzen den starken Cast des Familiendramas.
Genau wie Hummer, sind Ärzte auch nur Menschen.

Conor

Gleichermassen faszinierend und verstörend zugleich.

woc

@chepp

Der Film hat mich halt wirklich mit all seinen Aspekten hundertprozentig ergriffen. Darum: Perfektion. Aber das muss nicht für alle so sein.

db

Sehr sperrig, sehr langsam und sehr gemächlich. Wird richtig unangenehm am Ende, aber das macht auch den Reiz aus. Sicher nicht was für spät in der Nacht, aber wenn man fit ist, kann man sich die Kiste antun. Allerdings hätte man ihn auch etwas kompakter erzählen können.

chr

Hat mir ein wenig besser gefallen als The Lobster, auch wenn da die Idee besser war. Ziemlich brutal. Ein wenig sperrig. Insgesamt ein guter Film, den ich aber kein zweites Mal schauen werde.

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