The Killing of a Sacred Deer (2017)

Stairway to hell

Der erfolgreiche Chirurg Steven (Colin Farrell) lebt in gutbürgerlichen Verhältnissen mit seiner Frau, der Augenärztin Anna (Nicole Kidman) und den gemeinsamen zwei Kindern, der 14-jährigen Kim (Raffey Cassidy) und dem 12-jährigen Bob (Sunny Suljic). Nicht recht ins Bild des perfekten Durchschnitts-Mittelstands-Bürgers passt da seine Freundschaft zum 16-jährigen Martin (Barry Keoghan), der in einfachen Verhältnissen alleine mit seiner Mutter wohnt, weil sein Vater verstorben ist. Steven trifft Martin regelmässig, macht ihm Geschenke und verheimlicht dies zunächst seiner Familie.


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4.5 Sterne 

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Film-Informationen

Französischer Titel: Mise à mort du cerf sacré

Drehorte: Grossbritannien, Irland 2017
Genres: Drama, Horror, Mystery, Thriller
Laufzeit: 121 Minuten

Kinostart: 11.01.2018
Verleih: Xenix Films

Regie: Giorgos Lanthimos
Drehbuch: Giorgos Lanthimos, Efthymis Filippou

Darsteller: Nicole Kidman, Alicia Silverstone, Colin Farrell, Raffey Cassidy, Barry Keoghan, Bill Camp, Anita Farmer Bergman, Sunny Suljic, Megan Chelf Fisher, Lea Hutton Beasmore, Josephine Elle, Rachael Mcadams, Jerry Pope, Ming Wang, Nathaniel Sizemore, William Willet, Charles Poole, Denise Dal Vera, Denise Barone, Michelle Poole

» The Internet Movie database (IMDb)


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4 Kommentare

Perfektion.

Zu lang, zu zäh, aber von der Geschichte natürlich dramatisch und interessant. Hätte aber mehr erwartet, nachdem die Lobhudeleien ja durch die Decke gehen. Auch bei uns hier ;)

Basierend auf einer mythischen, griechischen Erzählung in der König Agamemnon in Artemis Garten einen heiligen Hirschen tötet und als Strafe seine eigene Tochter opfern muss, begibt man sich bei Ausnahmeregisseur Giorgos Lanthimos' neuem Thriller in eine Welt, die real aussieht, aber sich wie eine Traumwelt, bzw. ein Märchen anfühlt. The Killing of a Sacred Deer ist schwierig in Worte zu fassen, löst er beim Zuschauen doch so viele unterschiedliche Emotionen und Fragezeichen auf einmal aus. Lanthimos Filme sind anders und das ist auch gut so. Weit weg vom Mainstream, ist sein Thriller aber auch kein reiner Kunstfilm. Wie bereits in Dogtooth oder auch in The Lobster leben seine Filme von skurrilen Einfällen und den bizarren Stilmitteln des Regisseurs. Nur bei Lanthimos reden 16-jährige Mädchen offen über ihre erste Periode, vergleichen Männer und Jungs die Menge ihrer Achselhaare oder stellen sich Frauen fürs Liebesspiel tot. Er nimmt diese Ideen, integriert sie gekonnt in eine familiäre Umgebung und tut so, als wäre dies alles völlig normal. Für viele dürfte dies zu viel des Guten sein, wer aber darauf steht, sich den Kopf mal etwas anders verdrehen zu lassen, der sollte dem Film eine Chance geben.

Weshalb meine Bewertung nicht noch höher ausfällt, hat zwei Gründe. Zum einen ist der Film gute 25 Minuten zu lang, hat dadurch ab und zu Längen, die sich einschleichen und zum anderen geht die sperrige Erzählsweise nicht immer auf und ist an gewissen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig oder gar zu offensichtlich.

Barry Keoghan als Martin stiehlt den grossen Namen im Cast die Show. Obwohl Farrell und Kidman seht starke Leistungen zeigen, ist es der Dunkirk-Darsteller der mit seiner Performance bis ins Mark erschüttert und so einer der besten "Bad Guys" dieses Jahres mimt.

4.5

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