Justice League (2017)

Justice League (2017)

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  2. 121 Minuten

Filmkritik: This planet will fall!

Plitschplatsch
Plitschplatsch © 2016 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Nachdem sich Superman (Henry Cavill) im Kampf gegen das Monster Doomsday für die Menschheit geopfert hat, ist Bruce Wayne (Ben Affleck) aus seinem Zweifel erwacht und erkennt eine neue Bedrohung. Ein ausserirdischer und sehr mächtiger Krieger namens Steppenwolf (Stimme von Ciaran Hindis) hat sich aufgemacht, die drei Mutterboxen zu finden, um so zur ultimativen Macht zu gelangen. Die Boxen sind in den Händen der Amazonen, in Atlantis und im Besitz der Menschen. Doch bislang hat noch niemand dem Angriff widerstehen können.

Auf in die Speedforce!
Auf in die Speedforce! © 2016 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

Wayne kontaktiert Diana Prince (Gal Gadot), die als Wonder Woman in London agiert. Gemeinsam versuchen sie, ein Team auf die Beine zu stellen, welches dem Angriff des Hornträgers standhalten kann. Die Kandidaten sind der ultraschnelle Barry Allen (Ezra Miller), der Mann aus Atlantis (Jason Momoa) und ein Cyborg (Ray Fisher), der seine wahren Fähigkeiten noch erlernen und erleben muss. Ein Team aus fünf speziellen Kriegern gegen eine Armee von fliegenden Ungeheuern - ist die Erde verloren?

Einmal mehr könnte man über Justice League viel erzählen und in die Details gehen. Schlussendlich aber bietet der Film den Fans genau das, was man erwarten durfte oder musste. Justice League ist kein Überfilm, hat eine schwache Story und einen blassen Bad Guy. Trotz allem funktioniert die Chemie im Superheldenteam. Und diese eine Szene nach dem Abspann... Aber darüber dürfen wir nichts verraten! *Psssst*

Nachdem wir in Batman v Superman: Dawn of Justice bereits einen Einblick in die Welt des DC-Filmuniversums nehmen konnten, gehen die Abenteuer von Batman und Kollegen nun in die nächste Runde. Das grosse Zusammentreffen der Helden, unter dem Namen Justice League veröffentlicht, verspricht viel Action, jede Menge Spezialeffekte und über 120 Minuten mit den bekannten Helden wie Flash, Aquaman oder Wonder Woman. So haben wir uns das auf alle Fälle vorgestellt...

Eins vorneweg: Wer sich Comicfan nennt und weiss, worauf man sich bei Justice League einlässt, kommt auf seine Kosten. Die zwei Stunden Spieldauer vergehen zügig, die Helden dürfen ihre Spezialitäten zeigen und vereinzelt Sprüche klopfen. Wer denkt, man würde hier nicht überrascht werden, ist auf dem Holzweg - wir wurden gebeten, diese Neuigkeiten nicht an die grosse Glocke zu hängen, um dem Publikum den Spass nicht zu verderben. Daran halten wir uns selbstverständlich, auch wenn es schwer fällt, über die allerletzte Szene - diejenige nach dem Abspann - nicht freudestrahlend zu berichten....

Justice League hat aber trotzdem mit einigen Problemchen zu kämpfen. So darf man sich fragen, wer denn die gewöhnungsbedürftigen Spezialeffekte abgesegnet hat. Solche Dinge dürften eigentlich bei einem Multimillionen-Dollar-Projekt nicht mehr passieren. Ausserdem kämpft der Film - wie lustigerweise auch die Kollegen bei Marvel - damit, einen richtig guten Bösewicht zu präsentieren. Steppenwolf mag zwar als Spezialeffekt imposant sein, hat aber keine interessante Hintergrundstory zu bieten und bleibt, wie «Doomsday» im Vorgänger, ein Monster, das prügelt und tötet.

Die Helden auf der anderen Seite finden ihre Rollen in der Gruppe recht schnell. Batman ist optimistischer als auch schon, Wonder Woman agiert als Sonnenschein, Aquaman ist der Rocker mit seinen Muskeln und langen Haaren und Barry Allen der Nerd des Teams. Das mag noch nicht so richtig zum uns bekannten «Flash» passen, aber wir müssen wohl geduldig sein, bis alle Mitglieder der Justice League ihre eigenen Filme erhalten, um so ein wenig Hintergrund zu präsentieren. Cyborg schlussendlich ist derjenige Charakter, der noch am meisten Luft nach oben hat. Hier kommt bislang schlichtweg zu wenig, die Mensch-Maschine ist nicht mehr als ein Stichwortgeber.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 6

db

Besser als befürchtet, nicht viel besser als erwartet. Immer noch Avengers für Arme ohne jeglichen Charme oder Chemie untereinander. Zudem bietet er lediglich einem generischen Bad Guy der nur den Zweck hat, das Team zusammen zu bringen.

Über das hinaus sauber erzählt und lustlos gespielt, einzig Jason Momoa - der inzwischen der Typecast Barbar ist - scheint siene Rolle zu geniessen.

Nett zu sehen, aber hat man wohl schon wieder vergessen, wenn man aus dem Kino läuft.

bloodout

Ich machs kurz .Da ich kein grosser Superhelden Fan bin,gute Action,rest auch gelungen .
Jason Momoa Absolut Brilliant und Cool !!
Gute Unterhaltung !!

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Der Streifen hat defintiv seine Schwächen, war aber schlussendlich kurzweilig zum Schauen. Die Action macht Spass, die Interaktionen zwischen den Superhelden ist gelungen und auch sonst hat es mehrere gelungene Szenen drin.

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Wie zum Beispiel Superman wieder zum Leben erweckt wird, Flash ein paar tolle Sprüche auf Lager hat oder die Actionszene bei den Amazonen.

Leider ist der Film etwas zu kurz geraten. Die Figuren haben leider nicht alle genug Tiefgang. Damit meine ich besonders Cyborg. Da hätten 20 Minuten mehr sicher geholfen. Auch das überladene CGI ist ein Ärgernis. Wie schon in vielen Kritiken geschrieben ist der Bösewicht Steppenwolf sehr schwach.

In der Schlussabrechnung würde ich 3.5 Sterne verteilen. Da aber die Figuren gut miteinander harmonierten gebe ich vier Sterne. Das ganze hat noch Luft nach oben.

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