Jeepers Creepers 3 (2017)

Jeepers Creepers 3 (2017)

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  2. 100 Minuten

Filmkritik: En Guete mitenand!

Bald kommt der Flattermann!
Bald kommt der Flattermann! © Studio / Produzent

Die Polizei hat einen alleine gelassenen Transporter gefunden, der mit Leichen gefüllt ist. Mit Fallen werden die untersuchenden Officers daran gehindert, näheren Einblick in den Laderaum zu nehmen. Als Sheriff Tashtego (Stan Shaw) am Fundort auftaucht und miterlebt, wie der Laster scheinbar ein Eigenleben entwickelt, ist es ihm klar, dass es sich dabei nicht um ein irdisches Fahrzeug handelt. Erinnerungen an einen unheimlichen Massenmörder werden wach, der vor 23 Jahren sein Unwesen treib.

Sali zäme!
Sali zäme! © Studio / Produzent

Während sich Tashtego mit Unterstützung aufmacht, die Geheimnisse hinter dem Lastwagen und dessen Fahrer zu lösen, merkt die alte Gaylen Brandon (Meg Foster), was es geschlagen hat. Seit ihr Sohn vor 23 Jahren einem Dämon zum Opfer fiel, hat sie einen Gegenstand von ihm im Garten vergraben. Und dieser fängt nun an, sich zu melden. Bald ist ihr klar, dass ihre Nichte Addison (Gabrielle Haugh) in tödlicher Gefahr schwebt, denn der Creeper (Jonathan Breck) ist wieder da und macht sich auf, die Spuren der Vergangenheit auszulöschen.

Jeepers Creepers 3: Cathedral ist ein Fastfood-Grusler, den man sich wohl nur anschaut, wenn man in der Serie auf dem Laufenden bleiben will. Mehrwert gibt es aber keinen zu sehen, sondern ein zähes Filmchen, das wirkt, als hätte man unter Zeitdruck ein Ende der Story präsentieren zu müssen. Es macht einen unfertigen Eindruck und hätte in mehreren Schichten eine Überarbeitung verdient gehabt.

Zwischen dem ersten Jeepers Creepers und dem Sequel Jeepers Creepers 2 hat man kurzerhand noch einen weiteren Film über den gruseligen Monstermörder reingepackt. Jeepers Creepers 3: Cathedral verbindet die beiden Filme miteinander, zudem hat man jetzt schon angefangen, ein Drehbuch zum vierten Teil zu schreiben. Leider ist Jeepers Creepers 3: Cathedral dadurch zu einem Mittelding geworden, dass nicht nur einen unfertigen Eindruck macht, sondern der ganzen Geschichte keinen Mehrwert bietet.

Zugegeben, die Auftritte des Creepers sind allesamt trashig und irgendwie cool umgesetzt. Wenn er seine Flügel aufschlägt, mit der Nase nach Angst schnüffelt und dann seine Wurfsterne auspackt, hat der Film sicherlich seine besseren Momente. Leider sind diese Sequenzen eher selten anzutreffen, denn Regisseur Victor Salva - auf dessen Hintergrund wir hier nicht eingehen - versucht, auf Story und Inhalt zu setzen, geht damit aber baden.

Schauspielerisch kriegen wir ein paar bekannte Gesichter aus der Reihe zu sehen, welche von Meg Foster (Masters of the Universe, They live) ein bisschen unterstützt werden. Die Dame ist aber inzwischen auch schon in die Jahre gekommen und tümmelt irgendwo in den Tiefen des C-Films rum.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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