An Inconvenient Sequel: Truth to Power (2017)

An Inconvenient Sequel: Truth to Power (2017)

Oder: Klimawandel reloaded

Da braucht's ja eigentlich keine Legende mehr.

Da braucht's ja eigentlich keine Legende mehr.

Zehn Jahre ist es her, seit der Dokumentarfilm An Inconvenient Truth die Gefahren des Klimawandels thematisierte. Der Film gewann 2007 den Oscar für den besten Dokumentarfilm, der Protagonist, Ex-US-Vizepräsident Al Gore, erhielt im gleichen Jahr den Friedensnobelpreis für sein Engagement. Dennoch hat sich in der vergangenen Dekade die globale Herausforderung verschärft: Das Eis in der Arktis schmilzt weiter, und durch den Temperaturanstieg verursachte Naturkatastrophen haben auf der ganzen Welt für viel Leid gesorgt.

"I'm still here!"

"I'm still here!"

Al Gore hat in dieser Zeit seine Herzensmission unermüdlich weitergeführt: Mit seinen Vorträgen tourt er um die Welt und rekrutiert Menschen aus allen Herren Länder, um seine Botschaft weiterzuverbreiten: Es muss jetzt etwas getan werden, um die CO2-Emissionen von Kohle, Öl und Gas zu reduzieren. Dies ist die Menschheit den kommenden Generationen schuldig. Al Gores Weg ist geprägt von vielen frustrierenden Rückschlägen, aber auch von Erfolgserlebnissen, die in ihm die Hoffnung aufrechterhalten, dass es noch nicht zu spät ist, den Turnaround zu schaffen.


Film-Rating

Eine rund 100-minütigte Predigt über Klimawandel - muss man sich das wirklich ein zweites Mal antun? Leider wohl ja. An Inconvenient Sequel: Truth to Power erzählt zwar nichts fundamental Neues als der Vorgänger, doch hält er den Finger auf eine der wohl fundamentalsten Herausforderungen der Menschheit. Dafür sollte man sich dann auch alle 10 Jahre Zeit nehmen, diese 100 Minuten zu investieren.

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OutNow.CH:

Bewertung: 4.0

 

24.05.2017 / ebe

Community:

Bewertung: 3.8 (7 Bewertungen)

 

 

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