Gotthard - One Life, One Soul (2017)

Gotthard - One Life, One Soul (2017)

Oder: In memoriam Steve Lee

1989 im Tessin: Der Gitarren-Virtuose Leo Leoni trifft auf den Schlagzeuger Steve Lee, zusammen gründen sie die Band "Krak". Als bei einem Auftritt der Leadsänger ausfällt, übernimmt Lee und überzeugt sofort die gesamte Band: Steve Lee wird zur unverwechselbaren Stimme der Hardrock-Band, die zu "Gotthard" umbenennt wird. Support erhalten die Jungs von Chris von Rohr, der sich der Band annimmt - zum Leidwesen des Drummers, der über die Klippe springen muss und von Chris von Rohr durch Hena Habegger ersetzt wird. Aus Basel reist Marc Lynn an, der den Bass spielt. Von Rohr schleift die Band, bringt ein Konzept in die Songs und treibt die Musiker voran.

In einem Tempo, das die Band jedoch kaum mithalten kann, um mit den Trends zu gehen, wird ein Unplugged-Album aufgenommen, und die Tracks werden massentauglicher. Es folgt die Trennung von von Rohr. Gotthard steht fortan ohne Management und ohne Plattenvertrag da. Ein eigenes Plattenlabel wird gegründet. Die Bandmitglieder besinnen sich auf die anfängliche Brüderlichkeit und ihre gemeinsame Liebe zur Musik und machen weiter. Bis im Jahre 2010 Steve Lee bei einem Unfall stirbt. Die Band legt eine Pause ein und muss sich klar werden, wie es weitergehen soll. Sie beschliesst, den Leadsänger mit Nic Maeder neuzubesetzen.


Film-Rating

Kevin Merz porträtiert das Bandleben von Gotthard von der Gründung bis zur Gegenwart. Er bietet einen Einblick in 29 Jahre Bandgeschichte. Persönliche Aufnahmen und Fakten, welche von den Protagonisten gleich selbst erzählt werden, treffen auf selbstgefällige Monologe einer weiteren Schweizer Rockgrösse. Es fehlt an Spannung und Ordnung, dennoch erfährt der Zuschauer einiges über Gotthard und sieht: Die Jungs leben ihren Rock'n'Roll-Lifestyle durch und durch und lieben wirklich, was sie tun.

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OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

01.02.2018 / yab

Community:

Bewertung: 3.3 (2 Bewertungen)

 

 

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