Die dritte Option (2017)

Die dritte Option (2017)

Oder: Ein Leben bleibt ein Leben

Ein Leben ist und bleibt ein Leben.

Ein Leben ist und bleibt ein Leben.

In Thomas Fürhapters essayistischem Dokumentarfilm beschäftigt er sich mit der Frage, ob ein Leben, welches beeinträchtigt sein wird, überhaupt geboren werden oder, bei frühzeitiger Erkennung, abgetrieben werden soll. Mit Hilfe der pränatalen Diagnostik ist es heute möglich, den ungeborenen Fötus auf dessen Gesundheit und eventuelle Beeinträchtigungen zu untersuchen. Zu Wort kommen behandelnde Ärzte und ein betroffenes Paar, welche lose dafür oder dagegen argumentieren.

Ist ein Leben mit einer Behinderung lebenswert? Und wer entscheidet, ob es lebenswert ist oder nicht? Bilder, die in starkem Kontrast zur Diskussion stehen, fügen die Thematik in einen weitaus grösseren, gesellschaftlichen Zusammenhang ein.


Film-Rating

Mit prägnanten Aussagen, die Betroffenheit hervorrufen und phasenweise unerträglich scheinen, spricht Die dritte Option ein Thema an, das selten medial verarbeitet wird: den Umgang mit einer körperlichen Beeinträchtigung vor der Geburt eines Kindes. Der Film ist essayistisch gehalten und verzichtet auf Schlussfolgerungen oder gar Beihilfe zur Entscheidung, sondern beleuchtet distanziert eine bestehende Möglichkeit. Eine mutige Thematik, in welche angesprochen wird, mit doch etwas gar distanziertem Betrachtungswinkel.

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OutNow.CH:

Bewertung: 3.5

 

09.10.2017 / yab

Community:

Bewertung: 3.5 (1 Bewertung)

 

 

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